Erzgebirge Aue: Florian Krüger glänzt mit Effizienz

Zwei Scorer-Punkte mit nur 19 Ballkontakten

Florian Krüger

Entscheidender Faktor beim 3:1-Sieg über Fürth: Florian Krüger. © imago images / Picture Point

Mit dem 3:1 gegen Greuther Fürth hat Erzgebirge Aue das Jahr 2019 erfolgreich abgeschlossen und sich mit dem siebten Sieg vor eigenem Publikum (bei zwei Unentschieden) gleichzeitig zum stärksten Heimteam der Liga aufgeschwungen. Ein entscheidender Faktor beim Erfolg über Fürth war Florian Krüger, der Mitte der zweiten Halbzeit maßgeblich für die Vorentscheidung verantwortlich war.

Zunächst konnte der schnelle Offensivmann bei einem Konter von Paul Jaeckel nur per Foul gestoppt werden und Dimitrij Nazarov verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:0. Nur zwei Minuten später spielte Krüger seine Schnelligkeit erneut aus und schloss diesmal selbst zum 3:0 ab. Der 20-Jährige, der nach drei Startelfeinsätzen an den ersten drei Spieltagen lange nur als Joker zum Einsatz kam und nun zum sechsten Mal in Folge von Anfang an ran durfte, glänzte dabei vor allem mit Effizienz. Denn Krüger hatte in den 75 Minuten bis zu seiner Auswechslung lediglich 19 Ballkontakte, nutzte diese aber exzellent. 

Zehn Scorerpunkte in 18 Pflichtspielen

Generell ist die Entwicklung des im Sommer 2018 aus dem Nachwuchs des FC Schalke 04 gekommenen Angreifers mit fünf Toren und fünf Vorlagen in 18 Pflichtspieleinsätzen dieser Saison ausgesprochen positiv. Wahrscheinlich, dass  Krüger einer der nächsten Akteure ist, die die Verantwortlichen um Helge Leonhardt längerfristig an den Verein binden wollen.

Die Leistungen des U20-Nationalspielers dürften freilich auch anderen Vereinen nicht entgangen sein. Krüger von einem Verbleib in Aue über das aktuelle Vertragsende 2021 hinaus zu überzeugen, wird deshalb vermutlich nicht ganz einfach. Kann die bislang starke Saison nach der Winterpause bestätigt werden, würden die Chancen, mit Krüger zu verlängern, aber vermutlich nicht geringer.