Erzgebirge Aue: Gegen die Großen reicht es noch nicht

Bislang kein Sieg gegen die Top-Drei

Martin Männel

Rettete Aue gegen Bielefeld den einen Punkt: Martin Männel. © imago images / foto2press

Erzgebirge Aue hat nach der Niederlage unter der Woche beim SV Wehen Wiesbaden (0:1) einen kompletten Fehlstart ins neue Jahr vermieden. Gegen Arminia Bielefeld gelang den Veilchen am Freitagabend zwar erneut kein Sieg, doch trotzte der FCE dem Tabellenführer einen Punkt ab und blieb damit bei sieben Siegen und nun drei Unentschieden auch im zehnten Heimspiel der Saison ungeschlagen.

Trainer Dirk Schuster zeigte sich auf der Pressekonferenz nach der Partie zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft in einem „sehr intensiven, hart aber nicht unfair geführten Spiel“ und betonte, dass aus seiner Sicht „die Gläser eher halbvoll als halbleer“ seien. Eine insgesamt nachvollziehbare Einschätzung, zumal Bielefeld mit 72 Prozent Ballbesitz ein deutliches optisches Übergewicht hatte und die besseren Torchancen besaß, bei denen Martin Männel im Auer Tor aber stets auf dem Posten war.

Nächste Woche zum VfB Stuttgart

Gezeigt hat die Begegnung gegen Bielefeld indes auch wieder, dass in Aue zwar eine positive Entwicklung vorhanden ist, es in der Regel gegen die Top-Teams der Liga noch nicht ganz reicht. Im vierten Aufeinandertreffen mit einem Team auf den ersten drei Tabellenplätzen gelang zum vierten Mal kein Sieg.

Während wie nun der Arminia auch dem VfB Stuttgart zu Hause ein 0:0 abgetrotzt werden konnte, verloren die Veilchen sowohl das Hinspiel in Bielefeld (1:3) als auch beim Hamburger SV (0:4) recht deutlich.

Die nächste Gelegenheit, einen der Großen zu ärgern, bietet sich schon kommende Woche mit dem schwierigen Auswärtsspiel in Stuttgart, bevor am 29. Februar der HSV in Aue gastiert. Einen Gegner aus dieser Kategorie zu besiegen, wäre womöglich der nächste Entwicklungsschritt, der in dieser Saison aber vielleicht noch nicht unbedingt erwartet werden kann.