Erzgebirge Aue akzeptiert Hochscheidt-Sperre

Nach Platzverweis gegen KSC

Jan Hochscheidt von Erzgebirge Aue

Jan Hochscheidt (l.) sieht sich zu Unrecht bestraft. ©Imago images/Picture Point

Update 15:30 Uhr:
Das Urteil von zwei Spielen Sperre für Jan Hochscheidt ist rechtskräftig. Der FCE verzichtet nach eigenen Angaben auf weitere Rechtsmittel.

Der ursprüngliche Artikel:
Jan Hochscheidt hatte am Montagabend im Spiel gegen den KSC nach Videobeweis kurz vor der Pause die Rote Karte gesehen. In Unterzahl kassierte seine Mannschaft noch den Ausgleich. Der DFB-Kontrollausschuss legte schließlich das Strafmaß für den Mittelfeldspieler auf zwei Spiele Sperre fest. Dagegen wehrt sich Erzgebirge Aue nun.

Auch Thiede gegen Rot

„Die unglückliche Berührung des Spielers Thiede im Bereich der Wade mit der offenen Sohle geschah noch in der Laufbewegung ohne jede Absicht und war in erster Linie den Bodenverhältnissen geschuldet.“, begründet der FCE in einer Mitteilung den Einspruch.

So habe auch der gefoulte Marco Thiede auch gegenüber Schiedsrichter Sven Waschitzki erklärt, das kein rotwürdiges Foul vorgelegen habe. Zunächst hatte der Unparteiische auch auf Gelb entschieden.

Eine Sperre von einer Partie erfolgt automatisch bei Platzverweis und ist nicht zu ändern, gegen den FC St. Pauli wird Hochscheidt also in jedem Fall nicht dabei sein. Zumindest für die Partie beim VfL Bochum hofft der FC Erzgebirge nun aber, seinen Leistungsträger wieder einsetzen zu dürfen.

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