Erzgebirge Aue: Lufthoheit gegen den KSC entscheidend?

Karlsruhe schon mit sieben Kopfballtoren

Sören Gonther

Sören Gonther (r.) und Co. müssen am Montag bei gegnerischen Standards wachsam sein. © imago images / Pressefoto Baumann

Obwohl es aus den vergangenen beiden Spielen bei Darmstadt 98 (0:1) und gegen den 1. FC Heidenheim (1:1) nur zu einem Zähler reichte, fällt die Zwischenbilanz von Erzgebirge Aue mit 19 Punkten aus zwölf Partien noch immer sehr positiv aus. Die Veilchen haben es unabhängig vom Ausgang der Spiele am Wochenende selbst in der Hand, am Montag im Heimspiel gegen den Karlsruher SC den vierten Platz zu verteidigen und mit einem sehr positiven Gefühl in die Länderspielpause zu gehen.

Obwohl Aue zu Hause noch ungeschlagen und mit 14 von 18 möglichen Punkten in dieser Saison bislang sogar eine Heimmacht ist, gehen die Veilchen mit einem gewissen Respekt ins Spiel gegen den KSC, der nicht zuletzt auf der ausgeprägten Stärke der Badener bei Standardsituationen beruht.

Karlsruhe erzielte in dieser Saison in Person von Philipp Hofmann (4), Daniel Gordon (2) und Marvin Pourié bereits sieben Kopfballtore – kein Zufall angesichts vieler großer Spieler, die von Natur aus Vorteile in Luftduellen haben.

Nur wenige Kopfballspieler im Kader

Aue ließ unterdessen bisher drei Kopfballgegentore zu und stellt insgesamt eine eher kleine Mannschaft. Neben den Innenverteidigern Marko Mihojevic (1,91 Meter) und Sören Gonther (1,86) besitzt aus der für Montag zu erwartenden Startelf nur Linksverteidiger Dennis Kempe (1,87) Gardemaß.

Rechtsverteidiger Calogero Rizzuto (1,70) sowie die beiden Sechser Clemens Fandrich (1,77) und Philipp Riese (1,75) sind hingegen bei hohen Bällen körperlich meist unterlegen. Die Offensivspieler Jan Hochscheidt (1,80), Tom Baumgart (1,82) und DimitrijNazarov (1,85) sind zwar größer, aber auch keine ausgewiesenen Kopfballspieler. Die Stürmer Pascal Testroet (1,85) und Philipp Zulechner (1,82) von denen indes nur einer spielen dürfte, werden gerade bei ruhenden Bällen daher dringend im eigenen Strafraum benötigt.

Die Größe von 1,86 Metern und eine gewisse Qualität in der Luft könnte gegen die Karlsruher Lufthoheit unterdessen ein kleiner Vorteil für Florian Krüger sein, der sich gegen Heidenheim trotz seines Tores im Pokal in Düsseldorf auf der Bank wiederfand. Der 20-Jährige könnte, vielleicht anstelle von Baumgart, deshalb am Montag eine Option für die erste Elf sein.

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