Erzgebirge Aue: Simon Skarlatidis heizt den Konkurrenzkampf an

Rechtsaußen ist wieder schmerzfrei

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 30.08.16 | 11:22
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Simon Skarlatidis ist wieder fit. ©Imago

Für das Auftaktspiel beim 1. FC Heidenheim (0:1) war Simon Skarlatidis eigentlich in der Startelf des FC Erzgebirge Aue vorgesehen. Doch dann verletzte sich der 25 Jahre alte Rechtsaußen, der in der vergangenen Saison in 35 Drittliga-Einsätzen vier Tore und für Vorlagen zum Aufstieg beisteuerte, beim Aufwärmen und war zum Zuschauen gezwungen.

Aufgrund der erlittenen Leistenzerrung verpasste, der im letzten Sommer von der SG Sonnenhof Großaspach zu den Veilchen gekommene Skarlatidis nicht nur die Partie in Heidenheim, sondern auch das erste Heimspiel gegen den SV Sandhausen. Und da sein Vertreter Nicky Adler gegen Sandhausen nicht nur wegen seines Tores eine überzeugende Leistung ablieferte, droht Skarlatidis erst einmal die Bank.

Zweite Reihe stark besetzt

Erst einmal ist der auch im linken sowie im zentralen Mittelfeld einsetzbare Deutsch-Grieche aber froh darüber, dass die Schmerzen abgeklungen sind und die Rückkehr ins Mannschaftstraining möglich war. Ob es bei der mit Spannung erwarteten Pokalpartie am Sonntag gegen den FC Ingolstadt bereits für einen Platz im 18er-Kader reicht, ist offen.

Klar ist aber, dass der Konkurrenzkampf mit der Rückkehr von Skarlatidis nicht weniger wird. Denn neben Skarlatidis lauern mit Simon Handle, Fabio Kaufmann und Dimitrij Nazarov drei weitere zuletzt nur auf der Bank sitzende Akteure auf ihre Chance in der offensiven Dreierreihe. Gerade Adler, aber auch Cebio Soukou und Mario Kvesic sollten daher mit Blick auf ihren momentanen Stammplatz nicht nachlassen.