FC Ingolstadt: Millionen-Angebot für Andreas Voglsammer?

Bielefeld will den Angreifer nicht abgeben

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 08.01.18 | 10:49
Andreas Voglsammer

Offenbar im Ingolstädter Fokus: Andreas Voglsammer © Imago / Jan Huebner

Der Kader des FC Ingolstadt ist in den vergangenen Tagen deutlich kleiner geworden. Mit dem an den SV Darmstadt 98 verliehenen Romain Bregerie und dem an den 1. FC Heidenheim abgegebenen Maurice Multhaup sind zwei Spieler schon weg, während die Leihe von Antonio Colak (TSG 1899 Hoffenheim) wohl vorzeitig beendet wird.

Dass im Gegenzug noch neue Spieler kommen, haben die Verantwortlichen um Sportdirektor Angelo Vier in den vergangenen Wochen und Monaten zwar nie ausgeschlossen, aber stets auch als eher unwahrscheinlich bezeichnet. Hinter den Kulissen basteln die Schanzer aber womöglich doch an einem Transfer, der sicher für Aufsehen sorgen würde.

Bielefeld finanziell unter Druck?

So berichtet das „Westfalen Blatt“ (Ausgabe vom 08.01.2018), dass Ingolstadt mehr als eine Million Euro Ablöse für Andreas Voglsammer von Arminia Bielefeld geboten haben soll. Der 25-Jährige, der bei den Schanzern wohl deutlich besser verdienen würde als in Bielefeld, spielt mit acht Toren und einer Vorlage in 18 Einsätzen bislang eine gute Saison.

Allerdings zieht man es in Bielefeld laut dem „Westfalen Blatt“ nicht ernsthaft in Erwägung, den noch bis 2021 gebundenen Voglsammer in der Winterpause abzugeben.

Sollte sich die angespannte Finanzlage der Arminia zuspitzen und möglicherweise im Zuge der Nachlizenzierung noch ein Transfererlös erzielt werden müssen, um eine Strafe durch die DFL wie gegebenenfalls sogar einen Punktabzug zu verhindern, könnte sich aber noch eine neue Situation ergeben.

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