Greuther Fürth: Bangen um Havard Nielsen

Zuletzt starker Norweger gegen Stuttgart fraglich

Havard Nielsen bei der SpVgg Greuther Fürth

Hinter dem Einsatz von Havard Nielsen am Wochenende steht noch ein Fragezeichen. © imago images/Zink

Mit dem 1:1 beim SV Wehen Wiesbaden hat Greuther Fürth am vergangenen Wochenende nach den zuvor erlittenen Heimpleiten gegen Hannover 96 (1:3) und Arminia Bielefeld (2:4) zumindest eine längere Niederlagenserie verhindert. Auch dank Havard Nielsen, der in der 49. Minute die Führung der Gastgeber auf Vorlage seines Sturmpartners Branimir Hrgota ausgleichen konnte.

Für Nielsen war es bereits der dritte Treffer im fünften Spiel nach der Winterpause, womit der im Sommer von Fortuna Düsseldorf verpflichtete Norweger seine wachsende Bedeutung für die Mannschaft auch mit Zählbarem unterstrichen hat. Nach anfänglicher Jokerrolle stand der 26-Jährige ab dem fünften Spieltag von einer Ausnahme abgesehen immer in der Fürther Startelf, brachte es bis Weihnachten aber bei drei Vorlagen nur auf zwei eigene Tore.

Auch hinter Leweling steht weiter ein Fragezeichen

Ob Nielsen auch am Samstag im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart in der Anfangsformation von Trainer Stefan Leitl stehen wird, ist allerdings fraglich. Nicht leistungsbedingt, sondern weil den Offensivmann in dieser Woche ein Infekt außer Gefecht gesetzt hat. Am gestrigen Donnerstag stand Nielsen zwar wieder auf dem Trainingsplatz, doch nach der Zwangspause bleibt abzuwarten, ob der 14-fache norwegische Nationalspieler die Kraft für 90 Minuten hat.

Sollte es für Nielsen nicht reichen, käme ein weiterer Name auf die ohnehin lange Liste der Ausfälle. Sicher nicht dabei sind gegen Stuttgart weiterhin Mergim Mavraj, Julian Green, Marco Meyerhöfer, Daniel Keita-Ruel und Marvin Stefaniak. Und auch hinter Jamie Leweling, den zuletzt eine Knieprellung plagte, steht noch ein Fragezeichen.

Ohne Nielsen sowie ohne Keita-Ruel würde es vor allem im Angriff eng. Branimir Hrgota wäre im Fall der Fälle der einzige gelernte Angreifer im Kader, neben oder hinter dem zwei bewegliche Offensivkräfte wie Timothy Tillman oder Kenny Prince Redondo starten könnten.