Greuther Fürth: Defensive Stabilität bringt Punkte

Kleeblatt mit überzeugender Vorstellung gegen Darmstadt

Sebastian Ernst gegen Fabian Holland

Wichtiger Faktor im Fürther Spiel: Sebastian Ernst (l.). ©Imago images/Zink

Am neunten Februar dieses Jahres stand Stefan Leitl das erste Mal bei der SpVgg Greuther Fürth an der Seitenlinie und feierte mit einem 1:0-Sieg gegen Duisburg damals einen gelungenen Einstand. Er schaffte es in seiner Anfangszeit, das Kleeblatt defensiv zu stabilisieren, in vier der ersten sieben Partien mit Leitl blieb die SpVgg ohne Gegentor.

In den folgenden Spielen ging diese Stabilität allerdings verloren und der Trend hielt bis zur laufenden Saison an. Bis zur Partie gegen Dynamo Dresden hielt Fürth nur gegen Regensburg seinen Kasten sauber. Wohlgemerkt: Bis zur Partie gegen Dynamo.

Dieses Spiel gewann die Leitl-Elf mit 2:0 und ist seitdem nur äußerst schwer überwindbar. Es folgte das 0:0 in Osnabrück sowie am heutigen Samstag ein 3:1 gegen Darmstadt 98 – ein äußerst verdienter Sieg, bei dem Fürth von Anfang an das Kommando übernahm und das Geschehen vom eigenen Kasten fern hielt.

Frei nach dem Motto: „Wenn wir den Ball haben, kann der Gegner kein Tor schießen“ bestimmte das Kleeblatt das Spiel. Dass in der Offensive die Tore fielen, war aufgrund der individuellen Fehler der Gäste glücklich, jedoch nicht unverdient.

Schlüsselspieler

Doch woher kommt die neu gewonnene Stabilität bei den Mittelfranken, die nun in den letzten drei Spielen nur ein Gegentor kassierten? In der Abwehrreihe gibt es in dieser Saison kaum personelle Veränderungen. Kontinuität heißt hier das Zauberwort. Eine Änderung sticht aber dann doch heraus: Seit Rechtsverteidiger Marco Meyerhöfer, der lange wegen einer Meniskusverletzung zuschauen musste, wieder dabei ist, wirkt die Balance besser.

Doch das Kleeblatt profitiert auch von der Rückkehr von Sebastian Ernst, der ebenfalls lange verletzungsbedingt ausfiel. Bemerkenswert ist das Zusammenspiel mit Paul Seguin und Julian Green im Zentrum. Viermal stand dieses Mittelfeld-Dreieck in dieser Saison gemeinsam auf dem Platz, es gab drei Siege und ein Remis.

Da die Arbeit gegen den Ball gegen Darmstadt einmal mehr stimmte und darüber hinaus in der Offensive Effektivität und Matchglück zusammenkamen, setzt sich Fürth in der oberen Tabellenhälfte fest. In der nächsten Partie beim SV Sandhausen muss die SpVgg ihre defensive Stabilität dann erneut unter Beweis stellen.

Auf der Suche nach einem passenden Wettanbieter? Alle Unibet Erfahrungen lesen und auf das nächste Kleeblatt-Spiel wetten!