Greuther Fürth: Elf auslaufende Verträge sorgen für Ungewissheit

Verlängerungsoption bei Daniel Keita-Ruel wird gezogen

Daniel Keita-Ruel

Die SpVgg will die Verlängerungsoption bei Daniel Keita-Ruel ziehen. © imago images / Zink

Den ursprünglichen Plan, ab dem heutigen Montag wieder mit dem Mannschaftstraining zu beginnen, mussten die Verantwortlichen von Greuther Fürth aufgrund der Corona-Krise, deren Ende im Moment nicht absehbar ist, verwerfen. Die Kleeblatt-Profis arbeiten wie ihre Kollegen in den anderen Klubs bis auf Weiteres individuell an ihrer Fitness und harren zu Hause der Dinge.

Unterdessen bleibt Geschäftsführer Rachid Azzouzi und Trainer Stefan Leitl reichlich Zeit, um die Zukunftsplanungen abzusprechen. Allerdings sind konkrete Entscheidungen in dieser Hinsicht erst einmal kaum möglich, muss doch auch die SpVgg abwarten, ob die laufende Saison wie allseits erhofft zu Ende gespielt werden kann und damit die bislang noch ausstehende, letzte TV-Geld-Rate noch fließt.

Verlängerungsoptionen bei vier Profis

Sobald in wirtschaftlicher Hinsicht Klarheit herrscht, wartet aber jede Menge Arbeit auf Azzouzi, laufen doch nicht weniger als elf Verträge am 30. Juni aus. Und nur in vier Fällen hält die SpVgg dabei das Heft des Handelns in der Hand. Bei Maximilian Sauer, Maximilian Bauer, David Raum und Daniel Keita-Ruel besitzt Fürth eine Option auf ein weiteres Jahr.

Bei Angreifer Keita-Ruel hat Azzouzi noch vor Beginn der Krise Anfang März bei „Sky“ angekündigt, von dieser Option auch Gebrauch machen zu wollen. Auch bei Sauer, Bauer und Raum dürfte die Tendenz dahin gehen, wobei nicht bekannt ist, bis wann die Optionen gezogen werden müssen.

Keine Option besteht derweil beim von Werder Bremen nur ausgeliehenen Felix Beijmo, der nach jetzigem Stand an die Weser zurückkehren wird. Mit Sascha Burchert, Marco Caligiuri, Maximilian Wittek und Julian Green sind darüber hinaus auch vier Leistungsträger nur bis 30. Juni gebunden, deren Abgang schmerzhaft wäre. Ersatztorwart Marius Funk und Malik McLemore, der beim 1:1 in Kiel Anfang März zu einem sechsminütigen Profidebüt kam, komplettieren die Riege der Akteure mit auslaufenden Arbeitspapieren.