SpVgg Greuther Fürth: Bleibt Janos Radoki?

Verlängerung mit dem Trainer offenbar keine Formsache

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 30.08.20 | 13:28
Niko Gießelmann

Leistungsträger wie Niko Gießelmann könnten gehen © Imago

Nach neun ungeschlagenen Spielen hat die SpVgg Greuther Fürth am Samstag beim 1. FC Kaiserslautern eine 0:2-Niederlage kassiert. Obwohl diese Serie gerissen ist, darf man in Fürth zufrieden auf die bisherige Rückrunde zurückblicken. Im Jahr 2017 ist die SpVgg mit 19 Punkten aus elf Spielen das viertbeste Team der Liga und kann schon konkret für ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga planen, während ab Rang sieben abwärts alle anderen Klubs noch bangen müssen.

Einfach fallen die Planungen allerdings dennoch nicht. Während mit dem vom 1. FSV Mainz 05 umworbenen Robert Zulj, Niko Gießelmann und auch Marcel Franke mehrere Leistungsträger mit einem Wechsel liebäugeln, ist auch die Zukunft von Trainer Janos Radoki noch offen.

Kaderplanung als Knackpunkt?

Der 45-Jährige, der vier Spiele vor Weihnachten das Kommando übernommen und eine bemerkenswert positive Entwicklung in die Wege geleitet hat, scheint jedenfalls nicht ohne Weiteres zur Verlängerung seines auslaufenden Vertrages bereit. Die Nürnberger Zeitung berichtet in diesem Zusammenhang von unterschiedlichen Ansichten auf der Führungsebene in Bezug auf die weitere Ausrichtung des Vereins, während Radokis konsequente Art nicht jedermanns Sache sein soll.

Der Ex-Profi selbst dürfte derweil genau verfolgen, was sich in Sachen Kaderplanung tut. Eben weil Radoki als sehr konsequent gilt, ist nicht ausgeschlossen, dass der vorherige U19-Trainer von sich aus seinen Hut nimmt, wenn sich mehrere Stammkräfte verabschieden sollten und nicht für adäquaten Ersatz gesorgt wird.

Wahrscheinlich ist ein solches Szenario zwar noch nicht, doch eine weitere Zusammenarbeit ist auch deutlich mehr als nur Formsache.

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