SpVgg Greuther Fürth: Mehrere Neuzugänge im Januar?

Eigengewächse Michael Guthörl und Tom Schulz dürfen sich zeigen

Rachid Azzouzi

Macht sich Gedanken über Kaderveränderungen: Rachid Azzouzi © Imago

Am morgigen Freitag startet die SpVgg Greuther Fürth in die Vorbereitung auf die verbleibenden 16 Spiele der Rückrunde. Trainer Damir Buric wird dann aller Voraussicht nach nur in bekannte Gesichter blicken, doch ist nicht auszuschließen, dass während der Januar-Transferperiode noch etwas Bewegung in den Kleeblatt-Kader kommt.

So berichtet der „Kicker“ (Ausgabe 3/2019 vom 03.01.2019), dass sich Fürth nach Verstärkungen für das zentrale Mittelfeld und die linke Außenbahn umsehen soll. Hintergrund dieser Fahndung sind offenbar die Verletzungen von Yosuke Ideguchi und Tobias Mohr, die beide zumindest in den ersten Pflichtspielen im neuen Jahr nicht zur Verfügung stehen werden.

Auf beiden Positionen hat man bei der SpVgg aber auch den Nachwuchs im Blick. Denn mit Michael Guthörl und Tom Schulz dürfen sich laut „Kicker“ im am Montag beginnenden Trainingslager im türkischen Belek auch zwei Talente aus den eigenen Reihen zeigen.

Vielseitiger Guthörl als Hilbert-Ersatz?

Schulz, der am 10. Januar 19 Jahre alt wird und anders als Guthörl noch in der U19 spielen darf, kam in der Hinserie sieben Mal in der Regionalliga-Mannschaft zum Zug und spielte dabei vorwiegend als Sechser, half indes auch in der Innenverteidigung aus.

Guthörl, der am 26. Januar seinen 20. Geburtstag feiert, hat sich im abgelaufenen Halbjahr bei seinen 18 Regionalliga-Einsätzen als Allrounder erwiesen. Eigentlich im linken Mittelfeld zu Hause kam der beidfüßige Youngster in der zweiten Mannschaft auch im zentralen Mittelfeld sowie am Ende vor allem als Rechtsverteidiger zum Einsatz.

Gerade diese Flexibilität macht Guthörl interessant, zumal Routinier Roberto Hilbert auf der rechten Abwehrseite hinter Maximilian Sauer keine große Rolle mehr zu spielen scheint. Eine Vertragsverlängerung mit dem 34-jährigen Ex-Nationalspieler über den Sommer hinaus ist wenig wahrscheinlich.

Rachid Azzouzi sieht Hilbert deshalb vor einer wegweisenden Entscheidung: „Ich habe mit ihm gesprochen und einen Weg aufgezeigt, wie wir ihn ab sofort in den Verein einbinden können. Er muss sich jetzt entscheiden, ob er sich in drei Jahren noch auf dem Spielfeld sieht oder etwas Neues wagen will“, deutet Fürths Geschäftsführer im „Kicker“ schon recht deutlich an, dass Hilbert in den Überlegungen die Zukunft betreffend nicht mehr eingeplant ist.

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