SpVgg Greuther Fürth: Tom Trybull als Fürstner-Ersatz – Keine Freigabe für Kacper Przybylko?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:33

Das Tauziehen mit dem VfR Aalen konnte dann doch schneller beendet werden als in den vergangenen Tagen erwartet. Die SpVgg Greuther Fürth gab am heutigen Freitag offiziell die seit längerem mehr oder weniger sichere Verpflichtung von Stefan Ruthenbeck als neuem Trainer bekannt.

Der 43 Jahre alte Fußball-Lehrer unterschrieb einen Vertrag bis 2017 und wird bereits am 22. Juni den Trainingsauftakt leiten. Gemeinsam mit seinem Co-Trainer Michael Schiele, den Ruthenbeck aus Aalen mitbringt. Wie die Lösung aussieht, die beide Vereine in Sachen Ablöse gefunden haben, ist bislang nicht bekannt. Vermutlich überweist die SpVgg aber einen niedrigen sechsstelligen Betrag an den Zweitliga-Aufsteiger, der seinerseits mit Peter Vollmann schon einen neuen Coach gefunden hat.

Ob zum Trainingsauftakt neben Domi Kumbela (Kardemir Karabükspor), Marcel Franke (Hallescher FC), Jürgen Gjasula (VfR Aalen) und Sebastian Mielitz (SC Freiburg) weitere Neuzugänge auf dem Platz stehen werden, ist derzeit noch offen. Interesse soll abgesehen von vagen Spekulationen um die beiden Noch-Aalener Andreas Hofmann und Dominick Drexler laut „Bild“ an Tom Trybull bestehen, der beim FC St. Pauli trotz Vertrages bis 2017 keine Rolle mehr spielt und wechseln kann. Der 22-Jährige wäre im defensiven Mittelfeld ein möglicher Nachfolger für Stephan Fürstner, der zu Union Berlin wechselt. Einen Sechser will die SpVgg in jedem Fall noch verpflichten.

Przybylko nicht nach Bielefeld

Möglich ist derweil auch, dass noch weitere Spieler abgegeben werden. Ein Wechselkandidat ist Kacper Przybylko, der mit seiner Reservistenrolle am Ende der abgelaufenen Spielzeit alles andere als glücklich war und zuletzt vor allem mit einer Rückkehr zu Arminia Bielefeld in Verbindung gebracht wurde.

Nach Informationen der „Neuen Westfälischen“ will Fürth den 22-jährigen Angreifer aber an den Zweitliga-Aufsteiger abgeben. Ob diese Haltung generell gilt oder nur ein direkter Konkurrent nicht gestärkt werden soll, ist unklar. Womöglich baut aber auch der neue Trainer Ruthenbeck mehr auf Przybylko als es Mike Büskens in der Rückrunde getan hat.