VfL Bochum: Tom Weilandt will wieder angreifen

Offensivmann dementiert Wechselgerüchte

Tom Weilandt im Test gegen Hertha.

Im bisherigen Saisonverlauf stand Tom Weilandt nur drei Mal in der Startelf. ©imago images/Revierfoto

Mit neun Toren und zwei Vorlagen in 27 Einsätzen zählte Tom Weilandt in der vergangenen Saison zu den auffälligsten Akteuren des VfL Bochum und galt so auch vor der laufenden Spielzeit als Hoffnungsträger. Das zurückliegende Halbjahr verlief für den flexibel einsetzbaren Offensivmann allerdings alles andere als befriedigend.

Auch bedingt durch eine Fußverletzung kam Weilandt nur auf zehn Einsätze und stand dabei lediglich dreimal in der Bochumer Startelf. Nach dem letzten Einsatz von Anfang an Ende Oktober beim 1:2 in Kiel reichte es für den 27-Jährigen nur noch zu rund 20 Minuten, die sich auf vier Kurzeinsätze verteilten. Deshalb aufgekommene Spekulationen über einen möglicherweise bevorstehenden Vereinswechsel in der Winterpause, etwa zu Eintracht Braunschweig, dementierte Weilandt nun aber gegenüber der Reviersport entschieden.

Ich bin sehr glücklich in Bochum und möchte mit dem VfL wieder angreifen. (Tom Weilandt)

„Das ist Quatsch. Ich werde jetzt auf keinen Fall wechseln. Ich bin sehr glücklich in Bochum und möchte mit dem VfL wieder angreifen. Sonst hätte ich meinen Vertrag nicht langfristig verlängert“, so der gebürtige Rostocker, der im März bis 2022 unterschrieben hat.

Mehr Möglichkeiten für Coach Reis

Weilandt, der auch heute den genauen Grund für die schon im Frühjahr aufgetretenen und dann lange nicht verschwundenen Sprunggelenksprobleme nicht kennt, setzt nun große Hoffnungen ins anstehende Trainingslager in Spanien: „Das wird für mich sehr wichtig, um endlich wieder richtig Vollgas geben zu können. Dann bin ich auch guter Dinge für die Rückrunde.“

In Bochum wäre man derweil sicher froh darüber, bald wieder auf einen Weilandt in Top-Form bauen zu können. Der frühere Junioren-Nationalspieler, der im offensiven Mittelfeld alle Positionen spielen kann und beim VfL teilweise auch schon im Sturm aufgelaufen ist, würde in fittem Zustand die Möglichkeiten von Trainer Thomas Reis auf jeden Fall deutlich erweitern und hätte das Zeug dazu, dass Bochumer Angriffsspiel nochmals auf ein höheres Level zu hieven.

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