VfL Bochum: Vasilios Lampropoulos kann Pluspunkte sammeln

Saulo Decarli fällt wohl aus

Thomas Reis

Thomas Reis setzt wohl wieder auf Lampropoulos und Leitsch in der Innenverteidigung. © imago images / Team 2

Mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim erfolgt für den VfL Bochum am heutigen Samstag der Startschuss für den Endspurt, nach dem Ende Juni in erster Linie der Klassenerhalt stehen soll. Angesichts von Rang 15 und nur drei Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone verbietet sich im Moment jede andere Zielsetzung.

Um letztlich über dem Strich zu stehen, gilt es für den VfL, die Anzahl seiner Gegentore zu reduzieren. 45 Einschläge im eigenen Gehäuse sind die zweitmeisten der Liga nach dem Karlsruher SC (46) und geben Anlass zur Sorge. Als Mutmacher allerdings dient der Rückblick auf die letzte Partie vor der Corona-Krise bei Darmstadt 98 (0:0), als zwar vorne auch kein Treffer gelang, dafür aber hinten zum erst dritten Mal in dieser Saison die Null stand.

Saulo Decarli bislang gesetzt

In Darmstadt feierte Vasilios Lampropoulos in der Bochumer Innenverteidigung sein Zweitliga-Debüt. Der im Winter von Deportivo La Coruna ausgeliehene Grieche sorgte zusammen mit Maxim Leitsch, der sich nach der Winterpause zur Nummer eins im Bochumer Abwehrzentrum entwickelt hat, für Stabilität und empfahl sich für weitere Einsätze.

Gegen Heidenheim wird Lampropoulos nun aller Voraussicht nach erneut beginnen. Weil Saulo Decarli, der in Darmstadt krankheitsbedingt passen musste, aufgrund einer Fußblessur wohl nicht zur Verfügung steht, bleibt Trainer Thomas Reis eine knifflige Entscheidung erspart.

Decarli, der an 22 der ersten 25 Spieltage in der Startelf stand, aber die ihm zugedachte Rolle als Abwehrchef nicht immer überzeugend ausfüllen konnte, wird aber nach seiner Genesung sicherlich versuchen, sich direkt wieder in die Anfangsformation zu arbeiten. Knüpfen Leitsch und Lampropoulos an ihre Leistung von Darmstadt an, dürfte das aber keine leichte Aufgabe werden.