1. FC Union Berlin: Absage von Nick Proschwitz – Stefan Kutschke nun wohl der Wunschstürmer

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.20 | 18:23

Der Kader des 1. FC Union Berlin für die neue Saison nimmt schon richtig Formen an. Mit der Verpflichtung von Maximilian Thiel, der seit letztem Sommer vom 1. FC Köln ausgeliehen ist und nun für rund 250.000 Euro fest verpflichtet wurde, haben die Eisernen für die kommende Spielzeit bereits fünf Transfers getätigt.

Mit Benjamin Kessel und Raffael Korte (beide Eintracht Braunschweig) sowie Dennis Daube (FC St. Pauli) und Stephan Fürstner (SpVgg Greuther Fürth) hat Union vier gestandene Profis unter Vertrag genommen, deren Verpflichtung klar die Richtung weist. Union will im nächsten Jahr die vordere Tabellenregion in Angriff nehmen und wird dafür noch weitere Verstärkungen an Land ziehen.

Paderborn würde Kutschke ziehen lassen

Gesucht wird noch nach einem neuen Angreifer, wohl als Ersatz für den vom 1. FSV Mainz 05 nur ausgeliehenen Sebastian Polter, der trotz intensiver Bemühungen wohl nicht zu halten sein wird. Dafür spricht, dass die bislang gehandelten Kandidaten ähnliche Spielertypen sind wie Polter. Von Nick Proschwitz, der 2011/12 im Trikot des SC Paderborn Zweitliga-Torschützenkönig war und aktuell vom FC Brentford zu Coventry City verliehen ist, holten sich die Eisernen nach Information der „Bild“ indes schon eine Absage. Und Florian Niederlechner, der beim 1. FC Heidenheim noch einen Vertrag bis 2016 besitzt, dürfte nicht einfach loszueisen sein.

Kandidat Nummer eins ist daher nun offenbar Stefan Kutschke, dessen Name schon seit längeren rund um die Alte Försterei kursiert. Der 26-Jährige konnte sich in den vergangenen knapp zwei Jahren in der Bundesliga weder beim VfL Wolfsburg noch beim SC Paderborn durchsetzen und könnte nun einen Schritt zurück machen. Paderborn würde Kutschke wohl ziehen lassen, wobei für einen Wechsel aber auch Wolfsburg noch zustimmen muss, da die Niedersachsen eine Rückholoption besitzen. Davon wird Wolfsburg aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gebrauch machen.