1. FC Union Berlin: Auch unter Hofschneider außer Tritt

Zum Jahresabschluss kommt der FC Ingolstadt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 11.12.17 | 07:41
Andre Hofschneider

Einstand verpatzt: Andre Hofschneider verlor mit Union gegen Dresden 0:1 © Imago / Contrast

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen unter dem am Montag entlassenen Trainer Jens Keller hat der 1. FC Union Berlin auch unter dessen Nachfolger nicht zurück in die Spur gefunden.

Gegen Dynamo Dresden (0:1) kassierten die Eisernen am gestrigen Sonntag ihre erste Heimniederlage in dieser Saison, womit der Rückstand auf die direkte Aufstiegsplätze wegen des direkten Duells am Montag zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Nürnberg auf jeden Fall weiter wachsen wird.

Sechs Zähler Rückstand auf Rang zwei werden es nach dem Abschluss der Hinrunde mindestens sein und auch zum Relegationsplatz fehlen drei oder mehr Punkte. Das sind zwar noch keine unaufholbaren Abstände, doch aktuell droht die Distanz zu den Top-Teams vor Weihnachten eher noch anzuwachsen, geht es doch im letzten Spiel des Jahres gegen den formstarken FC Ingolstadt.

Verstärkungen im Winter?

Nach der über weite Strecken enttäuschenden Vorstellung gegen Dresden, bei der von einem Trainerwechseleffekt wenig zu sehen war, geht es für Coach Hofschneider und sein Team nun darum, das Jahr 2017 möglichst mit einem guten Ergebnis zu beenden und dann im Winter die Grundlagen für das Aufstiegsrennen in der Rückrunde zu legen.

Denkbar, dass dafür auch an personellen Stellschrauben gedreht wird, sollte Hofschneider intern den Wunsch nach Verstärkungen äußern. Die sicher nicht billige Trennung von Keller, die zu diesem Zeitpunkt völlig unerwartet kam, lässt auf jeden Fall erahnen, dass man an der Alten Försterei durchaus dazu bereit ist, zu investieren, um sich den Traum von der Bundesliga endlich zu erfüllen.

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