1. FC Union Berlin: Bleibt Stephan Fürstner?

Sechser auch mit anderen Optionen

Stephan Fürstner

Aktuell nur bis Saisonende unter Vertrag: Stephan Fürstner © Imago / Sportfoto Rudel

Wenn der 1. FC Union Berlin am morgigen Samstag den SSV Jahn Regensburg empfängt, könnte Trainer Andre Hofschneider seine Startelf im Vergleich zum 0:0 vergangene Woche gegen Erzgebirge Aue personell und taktisch verändern.

Möglich, dass aus dem zuletzt praktizierten 4-3-3 bzw. 4-1-4-1 eine Grundformation mit Doppelsechs wird. Diese würden dann vermutlich Felix Kroos und Grischa Prömel bilden, was dem gegen Aue als einzigem Sechser aufgebotenen Stephan Fürstner einen Platz auf der Bank bescheren könnte. Neu wäre diese Rolle für Fürstner, der in dieser Saison erst zu 13 Einsätzen kam und nur sechsmal in der Startelf stand, freilich nicht.

Interesse aus der 2. Liga und dem Ausland

Einfluss auf die persönliche Zukunftsplanung haben die geringer gewordenen Einsatzzeiten indes offenbar nicht. So deutete Fürstner gegenüber dem Berliner Kurier an, sich einen Verbleib grundsätzlich vorstellen zu können: „Im Sommer werde ich 31 Jahre alt, da muss man auch zukunftsorientiert denken. Es muss von beiden Seiten passen. Am Ende entscheidet mein Herz – und auch meine Frau … Ich bin gespannt, was die Zukunft noch bringt.“

Eine Entscheidung über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages wird wohl nicht vor Anfang April fallen. Dann ist nach bislang zwei losen Gesprächen zwischen Fürstners Berater Christian Rössner und Unions Lizenzspielleiter Helmut Schulte ein weiteres Treffer geplant.

Sollten sich die Wege doch trennen, gäbe es für Fürstner aber Alternativen. Laut dem „Berliner Kurier“ soll es sowohl innerhalb der 2. Bundesliga als auch im Ausland Interesse am erfahrenen Mittelfeldmann geben.

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