1. FC Union Berlin: Blitz-Comeback von Philipp Hosiner?

Angreifer trainiert schon wieder

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 16.10.18 | 10:12
Philipp Hosiner von Union Berlin beim Torschuss

Bald wieder an Bord. Die Verletzung von Philipp Hosiner ist doch nicht so schwerwiegend wie angenommen. ©Imago

Seitdem Philipp Hosiner unter der Woche das Training mit einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich abbrechen musste, wird beim 1. FC Union Berlin über die Sturmbesetzung bei der Partie am Montagabend gegen Dynamo Dresden gerätselt. Weil auch Sören Brandy aufgrund von Knieproblemen nicht bei 100 Prozent ist, wurde in den vergangenen Tagen sogar darüber spekuliert, ob die Eisernen vielleicht noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden.

„ Seine Verletzung ist nicht so schwerwiegend. ”
Jens Keller

Möglich, dass sich diese Diskussionen aber nun sehr schnell erledigt haben, denn allem Anschein nach kann Hosiner gegen Dresden doch auflaufen. „Seine Verletzung ist nicht so schwerwiegend. Das heißt nicht, dass er spielen wird. Aber wir sind guter Hoffnung“, deutete Trainer Jens Keller am Samstag gegenüber dem Berliner Kurier ein überraschendes Blitz-Comeback des bereits wieder ins Training eingestiegenen Österreichers an.

Sturmzentrum insgesamt dünn besetzt

Ein Mitwirken Hosiners, der zum Auftakt beim VfL Bochum (1:2) zumindest streckenweise Gefahr verströmte und in der Vorbereitung seine Qualitäten andeuten konnte, wäre für die Eisernen fraglos von Bedeutung. Denn da Brandy nicht uneingeschränkt fit ist, müsste andernfalls eine Notlösung mit dem zuletzt rechts offensiv wertvollen Steven Skrzybski oder aber mit dem in den Testspielen zumeist ebenfalls als Außen eingesetzten Collin Quaner her.

Die vergangenen Tage haben unabhängig vom Spiel gegen Dresden deutlich gemacht, dass Union in vorderster Front relativ dünn besetzt ist. Damit es nicht im Oktober oder November, wenn auf dem Transfermarkt nichts mehr geht, zu einem Engpass kommt, dürften die Union-Verantwortlichen zumindest Ausschau nach einem weiteren Stürmer halten.