1. FC Union Berlin: Die zweite Reihe drängt sich nicht auf

1:3-Niederlage gegen die VSG Altglienicke

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 18.10.18 | 17:29
Akaki Gogia

Wirkte im Test gegen Altglienicke 45 Minuten lang mit: Akaki Gogia © Imago / Contrast

Mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen gegen Erzgebirge Aue (1:0) und beim 1. FC Köln (1:1) hat der 1. FC Union Berlin einen gelungenen Start in die neue Saison hingelegt, der trotz der weiterhin vorhandenen öffentlichen Zurückhaltung Hoffnung auf mehr macht. Auch deshalb, weil bisher noch nicht die vermeintlich beste Elf auf dem Platz stand.

Am Montag in Köln saß Neuzugang Florian Hübner, der als Eckpfeiler in der Defensive vorgesehen ist, nach zu großen Teilen verpasster Vorbereitung zumindest wieder auf der Bank und dürfte zeitnah in die Anfangsformation rücken. Mit Fabian Schönheim und Marc Torrejon arbeiten zudem zwei weitere erfahrene Abwehrspieler an ihrem Comeback.

Joshua Mees, der gegen Aue als Joker sein Debüt feierte, musste in Köln aufgrund von muskulären Problemen zwar wieder passen, doch vergangene Saison noch für den SSV Jahn Regensburg aktive Offensivmann hat das Potential, zu einer Verstärkung zu werden. Und die in Köln eingewechselten Akaki Gogia und Felix Kroos wären bei vielen anderen Zweitligisten sicherlich auch erste Wahl.

Nur Youngster Daniel Eidtner trifft

Am Dienstagabend liefen Gogia und Kroos nach ihren Kurzeinsätzen in Köln ebenso wie Hübner und der bislang letzte Neuzugang Julian Ryerson beim Test einer B-Elf gegen die VSG Altglienicke auf und sammelten weitere Spielpraxis. Überzeugend war es indes nicht wirklich, was die zweite Garde der Eisernen gegen den Regionalligisten ablieferte.

Vor 1.428 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei glich U19-Spieler Daniel Eidtner zwar die Gästeführung durch Christian Preiß (32.) kurz nach der Pause aus, doch Treffer von Benjamin Förster (68.) und Christian Skoda (74., Foulelfmeter) besiegelten am Ende einer 1:3-Niederlage.

„ Alle müssen bereit sein. ”
Urs Fischer

Trainer Urs Fischer war mit der Begegnung gleichwohl auf der vereinseigenen Webseite nicht unzufrieden: „In den jeweils ersten 20 Minuten beider Halbzeiten war das genau das, was ich mir vorstelle. Solche Testspiele sind die einzige Möglichkeit, den Jungs Spielzeit zu geben. Es kann unter der Woche immer wieder etwas passieren, von daher müssen alle bereit sein.“

Ob es Akteure aus der gestrigen Startelf beim Pokalspiel am Sonntag bei Carl Zeiss Jena in die Anfangsformation schaffen, bleibt freilich dennoch abzuwarten.

So spielte Union Berlin:

Busk – Ryerson, Dietz (46. Schösswendter), Hübner (46. Alimler), Lenz (46. Eidtner) – Maloney (86. Rankic) – Zejnullahu (71. Cinar), Kroos (61. Dehl) – Gogia (46. Werner), Taz, Kurzweg

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