1. FC Union Berlin: Drei Innenverteidiger vor ungewisser Zukunft

Schösswendter, Schönheim und Torrejon ohne Perspektive in Berlin

Fabian Schönheim

Noch ohne Einsatz in dieser Saison: Fabian Schönheim © Imago / Matthias Koch

Bei Erzgebirge Aue erwartet den 1. FC Union Berlin am Tag vor Heiligabend noch einmal eine unangenehme Aufgabe, doch bereits jetzt kann man bei den in der kompletten Hinrunde ungeschlagen gebliebenen Eisernen auf ein gelungenes Halbjahr zurückblicken. Union steht nicht von ungefähr auf dem dritten Platz und scheint am ehesten dazu in der Lage, die beiden Top-Favoriten aus Hamburg und Köln ärgern zu können.

Vor allem auch dank eines guten Kaders, der in allen Mannschaftsteilen Alternativen bietet, mit denen Ausfälle von verletzten oder gesperrten Spielern ohne nennenswerten Qualitätsverlust aufgefangen werden können. So wie am vergangenen Wochenende, als in der Innenverteidigung Allrounder Michael Parensen für den gelbgesperrten Florian Hübner in die Bresche sprang und seinen Teil zum 2:0-Erfolg gegen den VfL Bochum beitrug.

Parensen darf auf Verlängerung hoffen

Parensen ist aktuell Innenverteidiger Nummer drei hinter Hübner und Marvin Friedrich, die als zentrales Abwehrduo gesetzt sind. Darüber hinaus stehen aber noch vier weitere Innenverteidiger unter Vertrag, deren Perspektiven nicht die besten sind.

Gesondert betrachtet werden muss Youngster Lennard Maloney, dem mit 19 Jahren die Zukunft gehört und der deshalb auch auf eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages hoffen darf. Ebenso wie der stets zuverlässige Parensen, der im Januar sein zehnjähriges Dienstjubiläum an der Alten Försterei feiert.

Abwehr-Trio noch ohne Saisoneinsatz

Dagegen stehen die Zeichen bei Fabian Schönheim, Marc Torrejon und Christoph Schösswendter, deren Arbeitspapiere ebenfalls enden, spätestens im Sommer klar auf Abschied. Alle drei kamen in dieser Saison, teils auch verletzungsbedingt, noch nicht zum Zug und lediglich für Schösswendter reichte es dreimal zu einem Kaderplatz. Für Schösswendter soll sich nun laut „Sky“ aus der österreichischen Heimat der FC Admira Wacker Mödling interessieren.

Unions Manager Oliver Ruhnert deutete in der BZ derweil an, dass der aktuell 28 Profis umfassende Kader um zwei bis drei Spieler verkleinert werden könnte. Sollte es konkrete Angebote für einen der nicht wirklich benötigten Innenverteidiger geben, wären die Eisernen sicherlich gesprächsbereit.

Noch kein Mitglied beim Union-Berlin-Sponsor? Jetzt aktuelle bwin Erfahrungen lesen & bis zu 100€ Willkommensbonus sichern!