1. FC Union Berlin: Ein Linksverteidiger ist zu viel

Christopher Lenz und Peter Kurzweg kämpfen um einen Platz

Christopher Lenz

Zuletzt als Leihspieler für Holstein Kiel aktiv: Christopher Lenz © Imago / Agentur 54 Grad

Die offizielle Verkündung steht zwar weiterhin aus, doch daran, dass Ken Reichel ablösefrei von Eintracht Braunschweig an die Alte Försterei wechselt und damit zum ersten Neuzugang des 1. FC Union Berlin für die kommende Saison wird, gibt es keine größeren Zweifel mehr.

Im Gegenzug wird allgemein erwartet, dass der schon seit längerem von englischen Vereinen umworbene Kristian Pedersen Union in Richtung Birmingham City verlässt. Doch auch dann, wenn der Däne tatsächlich gehen sollte, wäre Union auf der linken Abwehrseite noch dreifach besetzt.

Kurzweg mit dem Vorteil der Vielseitigkeit?

Neben Reichel stehen nach jetzigem Stand Peter Kurzweg und der von einer Ausleihe zu Holstein Kiel zurückkehrende Christopher Lenz unter Vertrag, deren Perspektiven wohl eher überschaubar wären.

Kurzweg kam schon in der vergangenen Saison nicht an Pedersen vorbei und nur auf sieben Einsätze. Der 24-Jährige kann aber auch rechts und zentral verteidigen, was im Vergleich zum ein Jahr jüngeren Lenz, der im Profibereich nur Linksverteidiger gespielt hat, ein Vorteil sein könnte. Lenz wurde vergangene Saison verletzungsbedingt zu einer langen Pause gezwungen und bestritt elf Zweitliga-Spiele für Kiel.

Lenz und Kurzweg sind beide noch bis 2019 gebunden, weisen also auch in dieser Hinsicht ähnliche Voraussetzungen auf. Aktuell scheint völlig offen, wer von beiden die Eisernen verlässt, wobei die Tendenz aber wohl eher in Richtung Lenz gehen dürfte.

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