1. FC Union Berlin: Eiserne Favorit bei Bobby Wood – Kaiserslautern und Braunschweig als Konkurrenz

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:33

Offiziell ist der Wechsel von Sebastian Polter zu den Queens Park Rangers zwar noch nicht, doch nachdem der 24 Jahre alte Angeifer am Mittwochabend in Richtung London aufgebrochen ist, könnte der Transfer schon heute über die Bühne gehen. Für den 1. FC Union Berlin ist dann endgültig klar, dass der in der vergangenen Saison vom 1. FSV Mainz 05 ausgeliehene Torjäger in der kommenden Saison nicht mehr im rot-weißen Trikot der Eisernen auflaufen wird.

Wie die Planungen ohne Polter aussehen, ist derweil nach wie vor unklar. Trainer Norbert Düwel hat zwar vor Wochen durchklingen lassen, für den Fall der Fälle gerüstet zu sein und eine Alternative in der Hinterhand zu haben, doch bislang hat sich keine konkrete Spur ergeben. Zumindest bis heute, denn nach Informationen des „Kicker“ hat der 1. FC Union seine Fühler nach Bobby Wood ausgestreckt und aktuell beim US-Nationalspieler des TSV 1860 München auch die besten Karten.

Noch mehrere Interessenten für Wood

[ad]Weil laut „Kicker“ mit Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Kaiserslautern aber noch zwei weitere Top-Teams aus der 2. Bundesliga an Wood dran sind und dieser zudem auch noch mit Fortuna Düsseldorf und dem FC Ingolstadt in Verbindung gebracht wird, dürfte Union sicher noch weitere Namen auf der Liste haben. Zudem setzt man in Berlin wohl große Hoffnungen auf den endgültigen Durchbruch von Collin Quaner, der nach einer guten Saison beim VfR Aalen den nächsten Schritt machen will.

Dennoch soll aber nach Möglichkeit noch ein hochkarätiger Angreifer kommen, wofür auch finanzieller Spielraum besteht, wie die für Polter gebotenen 1,5 Millionen Euro Ablöse zeigen. Für Wood wird wohl nicht viel weniger fällig sein. Löwen-Sportchef Gerhard Poschner betonte im „Kicker“ jedenfalls erneut, den 22-Jährigen zwar nicht gegen seinen Willen halten, aber auch nicht für kleines Geld ziehen lassen zu wollen: „Unsere Haltung ist klar. Wir würden ihn gerne behalten, aber der Spieler möchte weg. Er will ein neues Kapitel aufschlagen. Das muss man respektieren, aber zu unseren Bedingungen.“


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