1. FC Union Berlin: Schönheim darf nach Platzverweis spielen

DFB hebt Sperre des Innenverteidigers auf

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 20.09.16 | 08:44
Fabian Schönheim

Fabian Schönheim Platzverweis hat keine Sperre zur Folge © Imago

Nach dem 2:1-Sieg beim TSV 1860 München trübte nur die gelb-rote Karte für Fabian Schönheim die Freude des 1. FC Union Berlin ein wenig. Letztlich war es aber unbegründet, dass sich die Eisernen über den Platzverweis des Innenverteidigers ärgerten, denn zum einen wurde die 2:1-Führung ab der 53. Minute auch in Unterzahl über die Zeit gebracht und zum anderen kommt Schönheim um eine Sperre herum.

Grund dafür ist, dass Schiedsrichter Florian Heft Schönheim in der 23. Minute fälschlicherweise eine gelbe Karte wegen Handspiels gezeigt hat, die eigentlich Teamkollege Collin Quaner hätte sehen müssen. Kurz nach der Halbzeit blieb Heft dann nichts andere übrig, als Schönheim wegen Foulspiels erneut Gelb und damit die Ampelkarte zu zeigen.

Schönheim in Würzburg dabei

Weil es sich bei der Verwarnung aus der ersten Halbzeit aber um einen offensichtlichen und durch die TV-Bilder leicht aufzuklärenden Fehler des Schiedsrichters handelte, legten Union und Schönheim Protest gegen die Sperre von einem Spiel ein.

Der DFB gab diesem Einspruch unter Berücksichtigung von Paragraph 11, Absatz 3 der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung, der den Umgang mit offensichtlichen Irrtümern des Schiedsrichters regelt, nun umgehend statt, sodass Schönheims Einsatz am Mittwoch im Top-Spiel beim starken Aufsteiger Würzburger Kickers nichts im Wege steht.