1. FC Union Berlin: Finaler Schritt ausgerechnet auswärts?

Bislang in der Fremde nur Mittelmaß

Urs Fischer

Urs Fischer durfte bislang erst drei Auswärtssiege bejubeln. © imago images / Eibner

Die Ausgangslage könnte vor dem letzten Spieltag für den 1. FC Union Berlin besser sein, hätten die Eisernen aus den letzten acht Spielen mehr als nur neun Punkte geholt. So aber muss die Mannschaft von Trainer Urs Fischer am letzten Spieltag auf einen Patzer des SC Paderborn (bei Dynamo Dresden) hoffen, um noch direkt aufsteigen zu können.

Oberste Voraussetzung ist aber natürlich ein eigener Sieg beim VfL Bochum und der will erst einmal eingefahren werden. Dass Bochum aus den letzten vier Heimspielen zehn Punkte geholt hat und im eigenen Stadion wieder auf dem Weg zu einer Macht ist, macht die Aufgabe nicht leichter. Vor allem aber muss der 1. FC Union seine bisher sehr dürftige Auswärtsbilanz aufpolieren.

Nur drei von 16 Auswärtsspielen gewonnen

Während die Eisernen an der heimischen Alten Försterei mit elf Siegen, fünf Remis und nur einer Niederlage zum besten Heimteam der Liga avanciert sind, steht in der Auswärtstabelle lediglich Rang neun zu Buche. Nur drei der bisherigen 16 Gastspiele konnten die Eisernen gewinnen. Bei neun Remis setzte es zwar auch nur vier Niederlagen, doch ein weiteres Unentschieden in Bochum wäre wegen der deutlich besseren Tordifferenz des SC Paderborn selbst bei einer Niederlage des Rivalen wohl zu wenig.

Seit dem 2:0 Anfang März bei Holstein Kiel ist Union auswärts sogar sieglos. Bei zwei Niederlagen reichte es seitdem nur noch zu zwei Unentschieden. Zumindest statistisch sieht es also stark nach einem Relegationsduell zwischen den Eisernen und dem VfB Stuttgart aus – unabhängig davon, was der SCP in Dresden macht.

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