1. FC Union Berlin: Hosiner und Hedlund nur auf der Bank?

Collin Quaner aktuell die Nummer eins im Angriff

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 06.09.16 | 07:54
Philipp Hosiner

Wieder fit, aber nur Ersatz? Philipp Hosiner muss um seinen Platz kämpfen © Imago

Mit zwei Punkten aus den ersten drei Spielen ist man beim 1. FC Union Berlin auch gemessen am eigenen Anspruch, um den Aufstieg mitzuspielen, natürlich nicht zufrieden. Am Samstag im Heimspiel gegen den Karlsruher SC haben die Eisernen daher ganz klar ihren ersten Saisonsieg im Blick, wobei noch offen ist, mit welchem Offensivpersonal Trainer Jens Keller die Mission drei Punkte angehen wird.

Steven Skrzybski wohl gesetzt

Während es in Abwehr und Mittelfeld eher keine Veränderungen geben wird, erweitern Neuzugang Simon Hedlund und der nach überstandenem Muskelfaserriss wieder fitte Philipp Hosiner die Optionen im Dreier-Angriff, in dem Steven Skrzybski nicht zuletzt wegen seines Doppelpacks beim 4:4 in Bielefeld gesetzt sein dürfte.

„ Simon ist ein junger Kerl. Wir bauen ihn auf. ”
Jens Keller

Für die zweite Außenposition ist zumindest mittelfristig sicherlich Hedlund vorgesehen, doch dass der 23-Jährige gleich gegen den KSC beginnen wird, ist nicht sicher. „Er kommt aus Schweden, dort wird ein anderer Fußball gespielt. Simon merkt schon, dass das Training hier körperlich etwas anderes ist als in Schweden. Er ist ein junger Kerl. Wir bauen ihn auf“, will Trainer Keller laut seinen Aussagen im „Kicker“ (Ausgabe 72/2016 vom 05.09.2016) nichts überstürzen, sodass erneut Adrian Nikci links offensiv beginnen könnte. Kenny Redondo wäre eine weitere Möglichkeit.

Hosiner trifft im Testspiel

Auf der Mittelstürmerposition hat derweil Collin Quaner nach vier Toren in vier Pflichtspielen alle Argumente auf seiner Seite, sodass dem eigentlich als Stürmer Nummer eins vorgesehenen Hosiner erst einmal die Bank droht. Der Österreicher traf zwar im Test am Mittwoch gegen den FSV Luckenwalde (4:2) bei seinem 90-minütigen Comeback, ist aber dennoch nicht gesetzt.

„ Philipp ist körperlich da. Wir müssen aber schauen, wie er sich präsentiert. ”
Jens Keller

Vielmehr will Keller genau auf die Trainingsleistungen des Neuzugangs von Stade Rennes achten: „In der Vorbereitung war er auf einem sehr guten Weg. Jetzt war er wegen der Verletzung wieder dreieinhalb Wochen draußen. Er ist körperlich da. Wir müssen aber schauen, wie er sich präsentiert.“