1. FC Union Berlin: Kann sich Daniel Mesenhöler empfehlen?

Saison für Jakob Busk wohl beendet

Daniel Mesenhöler

Im Endspurt doch nochmal gefragt: Daniel Mesenhöler © Imago

Über den Berg ist der 1. FC Union Berlin zwar noch nicht, doch mit dem 1:0-Sieg beim FC St. Pauli dürfen die Eisernen zumindest vorübergehend durchatmen, ehe am Samstag zu Hause gegen den 1. FC Heidenheim im Kampf um den Klassenerhalt ein vorentscheidender Big-Point gelingen könnte.

Dann wird erneut Daniel Mesenhöler im Tor der Köpenicker stehen, der erst vor zwei Wochen seinen im Winter eroberten Stammplatz an Jakob Busk verloren hatte. Doch Busk verletzte sich nun im Training am Sprunggelenk, sodass am Millerntor wieder Mesenhöler gefordert war und seinen Kasten sauber halten konnte.

Union sucht schon einen neuen Keeper

Weil Busk laut offizieller Mitteilung auf der Vereinshomepage mehrere Wochen lang ausfallen wird, ist ein Comeback in dieser Saison fraglich. Mesenhöler wird folglich aller Voraussicht nach bis zum Schluss im Union-Tor bleiben und erhält damit eine unverhoffte Gelegenheit, Empfehlungsschreiben in eigener Sache abzugeben.

Der Vertrag des 22-Jährigen läuft am Ende der Saison aus und nach jetzigem Stand ist von beiden Seiten eher keine Verlängerung geplant. Während Union sich schon auf der Suche nach einem neuen Torhüter befinden soll und zuletzt mit Patrick Rakovsky (Lierse SK) sowie Rafal Gikiewicz (SC Freiburg) in Verbindung gebracht wurde, hofft Mesenhöler bei einem anderen Klub die unumstrittene Nummer eins werden zu können.

Gute Leistungen an den letzten vier Spieltagen würden diesem Vorhaben sicher nicht schaden und zugleich Union auf dem Weg zum Klassenerhalt helfen.

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