1. FC Union Berlin: Kölner Option auf Marcel Hartel gilt erst 2019

Bekenntnis von Simon Hedlund

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 18.03.20 | 09:14
Marcel Hartel

Wohl auch kommende Saison im Union-Trikot: Marcel Hartel (l.) © Imago / Schreyer

Die Testspiele des 1. FC Union Berlin in der Länderspielpause waren nicht unbedingt dazu angetan, das Selbstvertrauen zu steigern. Sowohl gegen den VfL Wolfsburg (0:3) als auch gegen Holstein Kiel (2:3) zogen die Eisernen den Kürzeren. Nun geht es am Sonntag zur SpVgg Greuther Fürth, wo in erster Linie der mit drei Punkten mittlerweile überschaubare Vorsprung auf Relegationsplatz 16 gewahrt oder vergrößert werden soll.

Ob in Fürth Simon Hedlund und Marcel Hartel zum Einsatz kommen werden, ist offen. Hedlund ist nach einer Überdehnung des Syndesmodebandes, aufgrund derer der Schwede die beiden letzten Partien verpasst hat, auf jeden Fall wieder fit. Hartel war gar nicht verletzt, steht in der Gunst von Trainer Andre Hofschneider aktuell aber nicht allzu weit oben und gehörte nur in einem der letzten sieben Spiele zur ersten Elf.

Köln 2018 ohne Zugriff auf Hartel

Hartel, der auch bei der U21 nur beim 3:0 gegen Israel eine knappe halbe Stunde Spielpraxis sammeln durfte und beim gestrigen 0:0 im Kosovo auf der Bank blieb, gilt aber dennoch als Spieler mit großem Potential. Darum weiß man auch beim 1. FC Köln, der sich bei Hartels Wechsel nach Berlin im letzten Sommer eine Rückkaufoption sicherte.

Bislang war nicht ganz klar, wann die Geißböcke davon Gebrauch machen können. Doch nun verriet Kölns Leiter der Lizenzspielerabteilung Frank Aehlig gegenüber dem geissblog.koeln, dass diese Option nur im Jahr 2019 Gültigkeit besitzt. In der anstehenden Sommertransferperiode kann der FC den 22-Jährigen also auf diese Weise nicht zurückholen.

Hedlund lehnte mehrere Angebote ab

Bei Hedlund ist unterdessen nichts zu einer Ausstiegsklausel oder ähnlichen Vereinbarungen bekannt. Nichtsdestotrotz hat der 25-Jährige im Winter andernorts Interesse geweckt. Gegenüber dem Berliner Kurier bestätigte der Offensivmann, mehrere Angebote anderer Klubs abgelehnt zu haben, um sich auf Union zu konzentrieren.

„ Stand jetzt werde ich aber zu 100 Prozent bei Union bleiben. ”
Simon Hedlund

Und auch im Sommer denkt der noch bis 2020 gebundene Hedlund nicht an eine Veränderung, allerdings nicht ohne sich ein kleines Hintertürchen offen zu lassen: „Jeder von uns hat den Traum, irgendwann in der Bundesliga zu spielen. Man weiß nie, was kommt. Stand jetzt werde ich aber zu 100 Prozent bei Union bleiben. Meine Freundin und ich lieben die Stadt. Ich fühle mich im Verein sehr wohl.“

Voraussetzung für einen Verbleib sowohl von Hartel und Hedlund ist natürlich der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Sollte dieser wider Erwarten misslingen, käme es vermutlich zu einem großen Umbruch.

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