1. FC Union Berlin: Schon ein Spitzenteam?

Eiserne als einzige Mannschaft weiter ungeschlagen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 02.10.18 | 15:32
Urs Fischer

Mit den Eisernen weiter ungeschlagen: Urs Fischer © Imago / Eibner

2009/10 ist der 1. FC Union Berlin in der 2.  Bundesliga zum bis zu dieser Saison einzigen Mal mit sieben ungeschlagenen Spielen gestartet, um dann am achten Spieltag mit 1:3 beim MSV Duisburg zu verlieren. Am gestrigen Montag blieben die Eisernen dagegen erstmals auch im achten Saisonspiel unbesiegt und landeten beim FC Ingolstadt sogar einen 2:1-Sieg.

Union holte sich damit den am Wochenende zwischenzeitlich verlorenen zweiten Platz zurück und ist wieder erster Verfolger des 1. FC Köln. Mit 16 Punkten aus den ersten acht Begegnungen weisen die Eisernen dabei einen Schnitt auf, der hochgerechnet mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zum direkten Aufstieg in die Bundesliga reichen würde.

Doch nicht nur die nackte Punktausbeute, sondern auch die Art und Weise, wie sich die Mannschaft von Trainer Urs Fischer präsentiert, lässt Union als Spitzenteam erscheinen. Der Schweizer Fußball-Lehrer zeigte sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel denn auch zufrieden.

„ Über 90 Minuten war es aus meiner Sicht ein hochverdienter Sieg. ”
Urs Fischer

„Wir waren aber von der ersten Minute an wach und dominant, haben uns einige gute Chancen erspielt und sind verdient in Führung gegangen. Vielleicht war das Resultat nach den Möglichkeiten und Spielanteilen zur Pause zu wenig deutlich. Die zweite Halbzeit war ausgeglichener, da hat auch Ingolstadt gedrückt, aber über 90 Minuten war es aus meiner Sicht aber ein hochverdienter Sieg.“

Fischer mit der Entwicklung zufrieden

Zu Euphorie neigt Fischer dennoch nicht und war bemüht, die Zwischenbilanz nicht zu hoch zu hängen: „Resultate sind wichtig und bestätigen den eingeschlagenen Weg. Es freut mich, dass es gut läuft, aber das heißt noch nichts. Es sind erst acht Spieltage gespielt und es ist noch ein weiter Weg.“

Allerdings ließ der Union-Coach schon auch durchblicken, mit der Entwicklung grundsätzlich sehr zufrieden zu sein: „Mir geht es vor allem um die Art und Weise, wie die Mannschaft spielt, und die hat mir gefallen.“ Gegen den 1. FC Heidenheim können die Eisernen nun vor der Länderspielpause noch einmal zu Hause nachlegen und sich endgültig vorne festbeißen.

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