1. FC Union Berlin: Simon Hedlund im Winter weg?

Berater spricht von mehreren Optionen

Simon Hedlund

Letztmals am siebten Spieltag in der Startelf: Simon Hedlund (r.) © Imago / Contrast

Nachdem Borussia Dortmund am Dienstagabend überraschend mit 1:2 bei Fortuna Düsseldorf verloren hat, ist der 1. FC Union Berlin der einzige noch ungeschlagene Klub im deutschen Profifußball. Geht es nach den Eisernen, soll das auch nach der Partie am Sonntag bei Erzgebirge Aue der Fall sein, womit an den folgenden Weihnachtsfeiertagen und in der Winterpause gute Stimmung garantiert wäre.

Trotz des bislang guten Abschneidens sind aber nicht alle Akteure beim 1. FC Union glücklich. Das gilt insbesondere für Simon Hedlund, der letztmals am siebten Spieltag beim 2:0-Sieg gegen Holstein Kiel in der Startelf stand und zuletzt sogar dreimal in Folge im Spieltagskader fehlte.

Interessenten aus Deutschland und Belgien

Hedlunds Berater Per Jonsson hat nun gegenüber dem schwedischen Portal fotbollskanalen.se recht deutlich zum Ausdruck gebracht, für seinen Schützling schon im Winter eine Veränderung anzustreben. Und Jonsson verriet, mit Union diesbezüglich auch schon das Gespräch gesucht zu haben, allerdings auf eine ablehnende Haltung gestoßen zu sein: „Sie wollen mitten in der Saison nichts im Kader ändern, weil sie ein Top-Team sind und vorne mitspielen.“

Ich denke, wenn ein Spieler nicht im Kader steht, ist er nicht wichtig. (Berater Per Jonsson)

Allerdings sieht Jonsson die Gespräche auch erst am Anfang und mangels Einsatzzeiten nicht die allergrößte Wertschätzung für Hedlund: „Ich denke, wenn ein Spieler nicht im Kader steht, ist er nicht wichtig.“

Für den 25-Jährigen, der noch einen Vertrag bis 2020 besitzt, gibt es unterdessen mehrere konkrete Interessenten, laut Berater Jonsson in Deutschland und Belgien. Im Wissen darum, dass Union für Hedlund im Sommer 2016 rund 850.000 Euro an IF Elfsborg überwiesen hat und ein Wechsel für kleines Geld ausgeschlossen ist, bringt Jonsson auch eine Ausleihe, möglicherweise mit Kaufoption, ins Gespräch. Ob Union dazu bereit wäre, bleibt aber abzuwarten.

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