1. FC Union Berlin: Trainer Uwe Neuhaus verlängert bis 2016

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 22.11.13 | 11:12

Einen Tag vor der wichtigen Partie beim 1. FC Kaiserslautern hat der 1. FC Union Berlin auf dem Trainerposten die Weichen für die Zukunft gestellt. Wie die Eisernen mitteilten, wurde der am Ende der Saison auslaufende Vertrag mit Uwe Neuhaus um zwei weitere Jahre bis 30. Juni 2016 verlängert.

Neuhaus, dessen neues Arbeitspapier sowohl für die erste als auch für die zweite Liga Gültigkeit besitzt, ist bereits seit Juli 2007 an der Alten Försterei tätig und freut sich in seinem Statement auf der offiziellen Vereinsseite auf die weitere Zusammenarbeit: „Wenn man betrachtet, wo wir hergekommen sind und was wir in den letzten Jahren erreicht haben, dann können wir alle mit Stolz zurückblicken. Ich freue mich auf die nächsten Jahre, denn es gibt noch viel zu erreichen für die Mannschaft und den gesamten Verein. Das Vertrauen, das mir bei Union entgegengebracht wird, weiß ich sehr zu schätzen und ich werde alles daran setzen, die sportliche Entwicklung von Union weiter erfolgreich voranzutreiben.“

Unterdessen sprach Präsident Dirk Zingler Neuhaus, der den 1. FC Union am Ende der Saison 2008/09 in die zweite Liga führte und dort mittlerweile etabliert hat, ein großes Kompliment aus: „Dank der erfolgreichen Arbeit von Uwe Neuhaus und seinem Team konnten wir in den letzten Jahren wichtige Projekte wie den Ausbau unseres Stadions frei von sportlichen Sorgen angehen und umsetzen. Die gesamte Entwicklung des Vereins hat von der sicheren Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga profitiert. Unsere langjährige Zusammenarbeit beruht auf Vertrauen und Verlässlichkeit. Auf dieser Basis möchten wir auch künftig mit Uwe Neuhaus weiterarbeiten und gemeinsam die nächsten Ziele anpeilen.“

Der nächste Schritt kann für die Eisernen mit Blick auf die jüngere Vergangenheit nun nur die Bundesliga sein. Druck, dieses Ziel innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreichen zu müssen, besteht allerdings anders als bei finanziell nicht annähernd so gut wirtschaftenden Klubs wie dem 1. FC Union allerdings nicht.