1. FC Union Berlin: Verpflichtung von Felix Kroos vor dem Abschluss

Neuer Stürmer noch nicht in Sicht

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 29.06.16 | 09:37
Jens Keller von Union Berlin

Kann sich über die Verpflichtung freuen: Union- Trainer Jens Keller. ©Imago

Nach der Verpflichtung von Torwarttalent Daniel Mesenhöler (1. FC Köln) und dem bereits im Winter perfekt gemachten Wechsel von Linksverteidiger Christopher Lenz (Borussia Mönchengladbach II) an die Alte Försterei warten die Fans des 1. FC Union Berlin gespannt auf weitere Neuzugänge.

Allzu viel hat sich in dieser Hinsicht in den letzten Tagen nicht getan, doch allem Anschein nach kann zumindest der Verbleib des seit der Winterpause vom SV Werder Bremen ausgeliehenen Felix Kroos in Kürze fixiert werden. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler hatte in den letzten Monaten immer wieder betont, nicht nach Bremen zurückzukehren, solange dort Viktor Skripnik Trainer ist.

Skripnik ist bekanntlich nach wie vor im Amt und nachdem der neue Werder-Sportchef Frank Baumann schon Ende Mai im Rahmen seiner Antrittspressekonferenz einen dauerhaften Wechsel von Kroos nach Berlin angekündigt hat, kann der 1. FC Union wohl in Kürze Vollzug melden. Laut „Bild“ wird Kroos, der in zwölf Spielen für Union auf zwei Tore und fünf Vorlagen kam, einen Vertrag über zwei Jahre unterschreiben. Nach Bremen soll Union derweil rund 500.000 Euro Ablöse überweisen.

Philipp Hosiner noch ein Kandidat?

Ganz oben auf der Agenda dürfte in den kommenden Tagen und Wochen neben der angedachten langfristigen Vertragsverlängerung mit Toni Leistner nun die Verpflichtung eines neuen Stürmers als Nachfolger des zum Hamburger SV wechselnden Bobby Wood stehen.

In dieser Hinsicht ist zuletzt aber nur sehr wenig durchgesickert. Nach wie vor ein Thema scheint Philipp Hosiner zu sein, der nach jetzigem Stand nach Ende seines Leihvertrages vom 1. FC Köln zu Stade Rennes zurückkehren müsste, seine Zukunft aber nicht beim französischen Erstligisten sieht. Der Österreicher ist aber auch bei anderen Vereinen, wie dem Vernehmen nach Eintracht Braunschweig, ein Thema, sodass Union sicherlich weitere Kandidaten im Blick hat. Noch muss man sich in Berlin-Köpenick aber etwas in Geduld üben.