Darmstadt 98: Startet Mathias Honsak mit Verspätung durch?

Österreicher sammelt in Dresden Pluspunkte

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 10.02.20 | 09:43

Mathias Honsak

Mathias Honsak (r.) verbuchte seinen ersten Scorerpunkt für die Lilien. © imago images / Jan Hübner

Aus dem Schneider ist Darmstadt 98 zwar auch nach dem 3:2-Sieg bei Dynamo Dresden noch lange nicht, doch dank des ersten Dreiers nach sechs sieglosen Partien (fünf Unentschieden, eine Niederlage) können die Lilien ein wenig durchatmen. Freilich in dem Wissen, am besten schon kommende Woche zu Hause gegen den SV Sandhausen, der mit einem Sieg überflügelt werden könnte, nachzulegen.

Dann dürfte Mathias Honsak gute Chancen haben, in der Startelf zu bleiben. Der Österreicher, der vergangene Saison auf Leihbasis für Holstein Kiel spielte, kam nach seiner Verpflichtung im Sommer von Red Bull Salzburg im Sommer wegen mehrerer Blessuren nicht richtig auf die Beine und brachte es an den 18 Spieltagen bis Weihnachten nur auf zehn Teilzeiteinsätze, davon lediglich drei von Beginn an.

Zum Start ins neue Jahr blieb Honsak just an alter Wirkungsstätte in Kiel die gesamten 90 Minuten nur die Bank, ebenso beim anschließenden Heimspiel gegen den VfL Osnabrück. In Dresden erhielt der 23-Jährige nun aber auch bedingt durch die Gelbsperre von Marvin Mehlem die Möglichkeit, sich zu präsentieren und packte diese beim Schopf.

Eine Vorlage und ein Pfostentreffer

Auf dem rechten Flügel aufgeboten fing Honsak den missglückten Abschlag von Dresdens Keeper Kevin Broll vor dem 2:1-Führungstreffer durch Tobias Kempe ab und bereitete dann das 3:1 durch Serdar Dursun direkt vor - nach vier Treffern und fünf Vorlagen in 25 Spielen für Kiel war es Honsaks erster Zweitliga-Scorerpunkt im Lilien-Trikot.

Aber nicht nur wegen der beiden Torbeteiligungen konnte Honsak Werbung in eigener Sache betreiben. Der Offensiv-Allrounder bereitete Dresdens Hintermannschaft fortwährend Probleme und hatte in der Nachspielzeit Pech, als der Pfosten bei einem von insgesamt drei Torschüssen sein erstes Saisontor verhinderte.

Knüpft Honsak an den Auftritt in Dresden an, dürften weitere Scorerpunkte allerdings nur eine Frage der Zeit sein. Gegen Sandhausen wäre es auf jeden Fall eine Überraschung, müsste der frühere U21-Nationalspieler Österreichs zurück auf die Bank. Sofern Trainer Dimitrios Grammozis auf den spielstarken Mehlem nicht verzichten will, muss tendenziell eher Yannick Stark weichen. Der in Dresden offensiver aufgebotene Seung-Ho Paik dürfte dann ins defensive Mittelfeld zurückkehren.

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