Erzgebirge Aue: Hannes Drews ist neuer Trainer

35-Jähriger kommt von Holstein Kiels U19

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 15.01.21 | 12:57
Hannes Drews, derzeit noch Trainer im Kieler Jugendbereich

Hannes Drews steht vor einem Engagement in Aue. ©Imago/objectivo

Update (10:55 Uhr):
Holstein Kiel bestätigte am Donnerstagvormittag in einer Pressemitteilung, dass Hannes Drews von der KSV zu Erzgebirge Aue wechselt und dort den Posten des Cheftrainers übernimmt. „Ich konnte hier die letzten Jahre im NLZ wahnsinnig viele Erfahrungen sammeln und nehme ganz viele Erinnerungen mit nach Aue. Nun freue ich mich aber auf die große Herausforderung Zweite Liga“, so Drews.

Artikel von 07:12 Uhr:
Nachdem schon am Mittwochnachmittag erste Gerüchte die Runde machten, dass Erzgebirge Aue nun doch einen externen Trainer als Nachfolger für den nach nur drei Pflichtspielen entlassenen Thomas Letsch verpflichten würde, wird das Geheimnis um den neuen Mann heute im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel am Samstag beim FC Ingolstadt gelüftet.

„ Wir geben den Namen zur PK preis. ”
Helge Leonhardt

„Wir geben den Namen zur PK preis“, verriet Präsident Helge Leonhardt gegenüber Tag24, betonte aber, dass die offizielle Vorstellung erst am morgigen Freitag stattfinden wird: „Der neue Coach kommt am Donnerstagabend in Aue an, dann bin auch ich wieder zurück. Am Freitag werden wir den Neuen vorstellen, der in Ingolstadt sein Debüt feiern wird.“

Robin Lenk wieder Co-Trainer

Übereinstimmenden Berichten von Bild und „Tag24“ zufolge handelt es sich beim neuen Auer Trainer um Hannes Drews, der bislang die U19 von Holstein Kiel trainierte. Der 35-Jährige machte 2016 an der Seite von Domenico Tedesco die Fußball-Lehrer-Lizenz und die Vermutung, dass Aues Erfolgscoach der letzten Saison einen entsprechenden Tipp gegeben hat, liegt nahe.

Die zunächst angedachte Variante mit Interimstrainer Robin Lenk als Teamchef und Nachwuchsleiter Carsten Müller wurde damit verworfen. Lenk fungiert künftig wieder als Co-Trainer und soll im kommenden Jahr die Ausbildung zum Fußball-Lehrer beginnen. Allerdings wird Lenk sicherlich vergleichsweise großen Einfluss haben.

Dass Drews schon in Ingolstadt nach nur einem Tag Vorbereitung auf der Bank sitzen soll, hat einen einfachen Grund. Lenks Ausnahmegenehmigung ist abgelaufen, weshalb ohnehin eine andere Lösung hätte gewählt werden müssen. Eine Übergangsvariante mit Müller als Chef auf dem Papier erspart man sich nun.

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