Erzgebirge Aue: Länger ohne Martin Männel?

Torhüter renkt sich den Ellenbogen aus

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 16.10.18 | 10:09
Martin Männel von Erzgebirge Aue verletzt sich gegen Bielefeld

In dieser Szene verletzte sich Aue-Keeper Martin Männel am Ellbogen. ©Imago

Erzgebirge Aue hat es verpasst, den Sieg im Sachsenderby bei Dynamo Dresden (3:0) zu vergolden. Gegen Arminia Bielefeld kamen die Veilchen am Mittwoch trotz einer 1:0-Führung durch Pascal Köpke nicht über ein 1:1 hinaus und beklagten, was auf Sicht vielleicht noch schlimmer ist als die beiden verlorenen Punkte, das verletzungsbedingte Ausscheiden von Martin Männel.

Aue begann gegen Bielefeld stark und war klar am Drücker, ehe das Aus von Männel nach 38 Minuten für einen Schock bei Fans und Spielern sorgte, der indes erst nach der Pause zu spüren war. Im Anschluss an eine Eckball prallte der Kapitän mit Bielefeld Christoph Hemlein zusammen und musste mit einem ausgekugelten Ellenbogen vom Platz getragen werden.

Robert Jendrusch mindestens zweimal im Tor

Während sich Hemlein nach Spielschluss für seinen doch sehr harten Einsatz entschuldigte, wurde Männels Ellenbogen im Krankenhaus wieder eingerenkt. Der Eingriff verlief gut, wie der 28 Jahre alte Schlussmann selbst am späten Abend noch mitteilen konnte.

Wie lange der FC Erzgebirge nun ohne seine Nummer eins auskommen muss, ist derzeit noch unklar. Dass Männel vor der Länderspielpause im Oktober noch einmal eingreifen kann, ist allerdings wenig wahrscheinlich. Am Samstag beim Karlsruher SC und danach am 30. September gegen den VfL Bochum wird somit Robert Jendrusch im Tor stehen, der gegen Bielefeld nach seiner Einwechslung ein solider Vertreter und beim Ausgleich durch Malcolm Cacutalua machtlos war.