Erzgebirge Aue: Reicht es für Sören Gonther?

Routinier laboriert an einer Fußprellung

Sören Gonther

Hofft auf seinen Einsatz gegen den HSV: Sören Gonther. © imago images / Karina Hessland

Am vergangenen Wochenende sorgte Dirk Schuster mit der Versetzung von Marko Mihojevic auf die Ersatzbank für eine zumindest kleine Überraschung, während sich der Trainer von Erzgebirge Aue in der Dreierabwehrkette erneut für Louis Samson und Jacob Rasmussen sowie nach abgesessener Gelbsperre auch wieder für Sören Gonther entschied.

Dass beim VfL Osnabrück (0:0) hinten die Null stand und deshalb nach zuvor zwei Niederlagen zumindest wieder gepunktet werden konnte, gab Schuster freilich Recht. Nichtsdestotrotz ist vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV am Samstag nun einer erneute Umstellung in der letzten Reihe nicht ausgeschlossen.

Ich habe große Hoffnung auf einen Einsatz. (Sören Gonther)

Grund dafür ist eine Fußprellung bei Gonther, der deshalb schon in Osnabrück sechs Minuten vor dem Ende vom Platz und durch Mihojevic ersetzt werden musste. Gegenüber Bild konnte der 33-jährige Innenverteidiger nun trotz einer positiven Tendenz noch keine endgültige Entwarnung geben: „Es wird besser, aber trotzdem schmerzt es noch. Ich konnte zwei Tage lang nicht richtig auftreten. Jetzt müssen wir von Tag zu Tag schauen, wie der Fuß reagiert. Ich habe aber große Hoffnung auf einen Einsatz.“

Auch die Offensive im Blick

Sofern Gonther auflaufen kann, ist von einer zumindest im Defensivbereich unveränderten Aufstellung auszugehen. Damit soll zum zweiten Mal in Folge ein Gegentor vermieden werden, wobei der Routinier auch weiß, dass nach nur einem Treffer in den fünf Spielen nach der Winterpause auch offensiv der Knoten wieder platzen muss: „Wir haben gegen Stuttgart und Bielefeld bewiesen, dass wir zu Hause gegen diese Mannschaften zu null spielen können. Das muss auch dieses Mal das Ziel sein. Dazu wollen wir vorn wieder treffen.“

Sicher nichts dagegen hätte Gonther, würde die Partie einen Verlauf nehmen wie am 13. Dezember beim 1:0-Heimsieg gegen Jahn Regensburg. Damals hielt Gonther nicht nur zusammen mit seinen Kollegen hinten den Laden dicht, sondern erzielte vorne per Kopf auch noch seinen bislang einzigen Saisontreffer und zugleich das goldene Tor.