Erzgebirge Aue: Rückendeckung für Pavel Dotchev

Trainerwechsel für Helge Leonhardt kein Thema

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 16.10.18 | 09:29
Pavel Dotchev

Trotz der roten Laterne (noch) sicher im Sattel: Pavel Dotchev © Imago

Vier Punkte aus den ersten drei Spielen der Rückrunde waren kein wirklich schlechter Start ins neue Jahr, doch weil die Konkurrenz ähnlich und überwiegend sogar noch besser gepunktet hat, ist der FC Erzgebirge Aue seit dem gestrigen Sonntag am Tabellenende angekommen.

Das enttäuschende 0:0 am Freitag gegen die SpVgg Greuther Fürth war fraglos zu wenig, doch verloren ist bei noch 14 ausstehenden Spielen natürlich noch lange nichts. Klar ist aber, dass Aue bald anfangen muss, richtig zu punkten, ist doch der Anschluss ans untere Mittelfeld bei fünf Punkten Rückstand auf Rang 22 doch schon abgerissen.

„ Im Moment sehe ich keinen Handlungsbedarf. ”
Helge Leonhardt

Trotz dieser angespannten Situation und obwohl die Kritik an Pavel Dotchev im Umfeld nicht leiser wird, stärkt Präsident Helge Leonhardt seinem Trainer in Bild den Rücken: „Der Profisport ist ein knallhartes Geschäft. Aber im Moment sehe ich keinen Handlungsbedarf. Das Gefüge stimmt und es gibt auch keine Grüppchenbildung innerhalb der Mannschaft.“

Schwere Aufgaben stehen an

Gleichzeitig ließ Leonhardt aber auch durchblicken, hinter den Kulissen die aus seiner Sicht vorhandenen Probleme anzusprechen und in einem guten Austausch mit Dotchev zu stehen: „Ich bin als Führungskraft immer für klare Worte. Aber nicht nach außen. Öffentlicher Aktionismus und Polemik bringen uns nicht weiter. Übrigens geht auch der Trainer intern sehr kritisch mit einzelnen Leistungen um.“

Selbstkritik alleine wird Dotchev aber wohl auch nicht auf Dauer helfen. Letztlich zählen nur Punkte, die in den kommenden Spielen bei Eintracht Braunschweig und gegen Dynamo Dresden nicht ganz einfach einzufahren sein dürften.

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