SV Darmstadt 98: Kein größerer Umbruch im Sommer

Innenverteidigung ist zu dünn besetzt

Dimitrios Grammozis

Wird voraussichtlich mit dem Großteil des bisherigen Kaders weiterarbeiten: Dimitrios Grammozis. © imago images / Jan Hübner

Trotz des am vergangenen Wochenende endgültig gesicherten Klassenerhalts will der SV Darmstadt 98 auch an den letzten drei Spieltagen punkten. Trainer Dimitrios Grammozis betonte auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin, weiterhin alles abrufen zu wollen. Zum einen, um gar nicht erst den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung aufkommen zu lassen und zum anderen, um im Hinblick auf die TV-Gelder eine möglichst gute Platzierung zu erzielen.

Im Rahmen der PK gab Grammozis auch einen kleinen Einblick in die Planungen für die neue Saison. Neben dem schon verpflichteten Erich Berko, der ablösefrei von Dynamo Dresden kommt, werden vornehmlich gezielte Verstärkungen gesucht, die die vorhandenen Schwachstellen beseitigen und die Flexibilität des Kaders erhöhen sollen.

Kaufoption bei Marcel Franke

Wo Grammozis Schwachpunkte sieht, wollte der Lilien-Coach naturgemäß nicht verraten, ließ dann aber schon noch durchblicken, aktuell in der Innenverteidigung zu dünn besetzt zu sein. Mit Immanuel Höhn und Mathias Wittek können nur zwei zentrale Abwehrspieler fest für die neue Saison eingeplant werden.

Der derzeit verletzte Marcel Franke ist unterdessen von Norwich City nur ausgeliehen und über eine feste Verpflichtung des 26-Jährigen, die per Kaufoption möglich wäre, noch nicht entschieden.

Bleibt Franke, würde wohl ein neuer, vierter Innenverteidiger kommen. Geht der ehemalige Dresdner, müssten die Lilien gleich zwei Akteure für das Defensivzentrum suchen. Auch, weil der vor zwei Wochen gegen den VfL Bochum (0:0) in der Innenverteidigung eingesprungene Sechser Victor Palsson dort auch künftig nur eine Notlösung darstellen soll.

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