SV Darmstadt 98: Marvin Mehlem immer wichtiger

Drei Tore in den vergangenen beiden Spielen

Marvin Mehlem von Darmstadt 98

Doppelpack beim 3:2-Coup in Hamburg: Marvin Mehlem. © Imago/Jan Huebner

Dem 3:2-Erfolg gegen Holstein Kiel bei der Heimpremiere von Trainer Dimitrios Grammozis hat der SV Darmstadt 98 am gestrigen Samstag beim Hamburger SV einen weiteren 3:2-Sieg folgen lassen, nach dem es lange Zeit nicht aussah. Aufgrund eines verschlafenen Starts lagen die Lilien schon nach 16 Minuten mit 0:2 zurück und schienen auf ein Debakel zuzusteuern.

Doch während es der HSV mit der vermeintlich sicheren Führung im Rücken ruhiger angehen ließ, drehte Grammozis an den richtigen Stellschrauben und brachte schon nach einer guten halben Stunde Yannick Stark für den schwachen Joevin Jones. Stark überzeugte direkt mit Aggressivität und Zweikampfstärke, setzte aber auch offensiv Akzente.

So beim Traumpass auf Marvin Mehlem, der die Vorlage in der 52. Minute zum 1:2 nutzte. Die Lilien waren spätestens jetzt wieder im Spiel und glaubten an ihre Chance. Gegen einen HSV, der den Schwung aus der Anfangsphase nicht wieder aufnehmen konnte, markierte schließlich Tobias Kempe in der 82. Minute per Freistoß den verdienten Ausgleich, nachdem zuvor Stark mit einem Distanzschuss noch am Pfosten gescheitert war.

Mehlem lobt die neue Spielanlage

In der zweiten Minute der Nachspielzeit war es dann erneut Mehlem, der ein beherztes Dribbling mit dem 3:2-Siegtor abschloss und für einen Darmstädter Freudentaumel sorgte. Der 21-Jährige setzte in Hamburg seine schon länger positive Entwicklung fort. Stand nach 16 Spieltagen nur eine Vorlage zu Buche, erzielte Mehlem seitdem in zehn Partien fünf Tore und bereitete drei weitere Treffer vor.

Wir versuchen, Fußball zu spielen. Das macht zurzeit Riesenspaß. (Marvin Mehlem)

Obwohl seine persönliche Tendenz auch schon vor dem Trainerwechsel nach oben zeigte, sieht Mehlem im Darmstädter Echo auch die veränderte Spielanlage als Grund für seinen Aufschwung und die jüngsten Erfolge der Mannschaft: „Wir versuchen, Fußball zu spielen. Das macht zurzeit Riesenspaß. Wenn man das eigene Spiel durchzieht und nicht nur auf den Gegner schaut, dann kommen Chancen und Torschüsse heraus.“

Dank der jüngsten Erfolge haben die Lilien nun ein Polster von neun Punkten auf Relegationsplatz 16. Für den Klassenerhalt müssen aber aller Voraussicht nach noch einige weitere Zähler her. Mit Leistungen wie zuletzt muss indes niemanden rund ums Böllenfalltor bange sein.

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