Union Berlin: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2017/18

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Akaki Gogia am Ball für Union Berlin

Wirbelwind: Gogias Auftritte hatten bislang Licht und Schatten ©Imago/Contrast

Klappt’s dieses Mal mit dem Sprung in die erste Liga? Union Berlin nimmt jedenfalls den nächsten Anlauf. Nach Platz vier im Vorjahr mischt das Team von Trainer Jens Keller wieder oben mit. Welchen Anteil haben die Neuzugänge daran? Liga-Zwei.de gibt Einblicke.

Atsuto Uchida
Vom FC Schalke gekommen, war die Zeit Uchidas in Berlin bis jetzt eine sehr unglückliche. Seine Zwischenbilanz: Einmal kam Uchida in dieser Spielzeit über 90 Minuten zum Einsatz, dazu wurde er für weitere 15 Minuten eingewechselt.

Demgegenüber stehen fünf Spiele, in denen der Außenverteidiger von der Bank aus zuschauen musste. Derzeit fehlt der 29-Jährige ob eines Muskelfaserrisses.

Lennard Maloney
Der Youngster darf im Profiteam mitmischen, allerdings nur im Training. Eine feste Größe ist der 18-Jährige im Moment in der A-Jugend der Berliner, für die der Abwehrspieler stets als Kapitän aufläuft. Derzeit weilt das Talent bei der deutschen U19 Nationalmannschaft.

Wann spielt Union gegen wen? Hier geht’s zum Team-Spielplan!

Akaki Gogia
Zu Beginn noch verletzt, zeigte Gogia in den letzten Wochen, was in ihm steckt. Allerdings fehlt ihm eindeutig noch die Konstanz. Auf starke Auftritte wie etwa gegen Regensburg und Fürth, folgten schwache Leistungen gegen Duisburg und zuletzt gegen St. Pauli. Dennoch eine Verstärkung für das Keller-Team.

Marc Torrejón
Der Spanier zeigte schnell, dass er über die nötige Erfahrung und Klasse verfügt. Der Ex-Freiburger schnappte sich sofort einen Stammplatz, doch nach dem vierten Spieltag bremste ihn eine hartnäckige Wadenverletzung für mehrere Wochen aus.

Erst im jüngsten Heimspiel gegen St. Pauli (1:0) mischte Torrejón wieder mit – und überzeugte. Bleibt der 31-Jährige fit, ist er eine feste Größe im Ensemble von Keller.

Christoph Schösswendter
Der Österreicher wartet weiter auf den Durchbruch. Bereits in der vergangenen Rückrunde bei Rapid Wien war Schösswendter zumeist im Wartestand gewesen und auch in der 2. Bundesliga muss sich der 117-malige Erstligaspieler Österreichs noch gedulden. Bei Union reichte es bisher für 69 Einsatzminuten, auch weil er bei den Eisernen große Konkurrenz in der Defensive hat.

Christoph Schösswendter steht für Union Berlin auf dem Platz

Konnte sich noch nicht etablieren: Christoph Schösswendter ©Imago/foto2press

Peter Kurzweg
Der ehemalige Würzburger steht weiter in der zweiten Reihe. Bislang ist nur selten Platz gewesen für den Außenverteidiger. Seine beiden Chancen von Beginn an, am elften sowie am zwölften Spieltag gegen Fürth (3:1) und Duisburg (1:1), wusste Kurzweg allerdings zu nutzen, schoss gegen die Fürther sogar einen Treffer. Doch der Weg ins Team bleibt beschwerlich, gegen St. Pauli stand Kurzweg nicht im Kader. Noch also fehlt dem 23-Jährigen etwas der Anschluss.

Marcel Hartel
Der U21-Nationalspieler entwickelt sich vortrefflich. Nicht nur im Dress des DFB-Nachwuchses. Auch bei Union spielt Hartel bislang eine herausragende Saison. Der Mittelfeldmann ist Dreh- und Angelpunkt des Offensivspiels von Union. Ausbaufähig ist einzig die Bilanz seiner Scorerpunkte. Zwei Tore und erst eine Vorlage hat sich Hartel bislang erarbeitet.

Grischa Prömel
Hoplrig ging’s los für den 22-Jährigen, der in den ersten beiden Saisonspielen nicht zum Einsatz gekommen war und sich im dritten dann eine rote Karte abholte. Doch der gebürtige Stuttgarter blieb dran und kämpfte sich zurück ins Team.

Seit dem Duell gegen Kaiserslautern (5:0) am achten Spieltag hat der 22-Jährige keine Minute mehr verpasst. Im zweiten Anlauf hat es für Prömel bei Union also geklappt.

Cihan Kahraman
Das Union-Eigengewächs wird behutsam an den Profikader herangeführt. Ein Einsatz käme für den 19-Jährigen noch zu früh.

Lennart Moser
Der 17-Jährige ist in der Hierarchie derzeit Torwart Nummer vier und aktuell einzig für die A-Junioren im Einsatz.

Berkan Taz
Der nächste Youngster, der immerhin schon einmal auf der Bank im Zweitligateam Platz nehmen durfte – beim 2:1-Erfolg im DFB-Pokal über Saarbrücken.

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