VfL Bochum: Viel Arbeit für neuen Trainer

Spielerische Probleme bleiben

Heiko Butscher vom VfL Bochum

Heiko Butscher konnte noch nicht viel bewegen beim VfL. ©Imago images/Sven Simon

Auf den neuen Trainer, den der VfL Bochum zeitnah präsentieren will, wartet viel Arbeit. Beim gestrigen 1:2 gegen den VfB Stuttgart wurden einige der alten Fehler des VfL nochmal offenbar. Interims-Trainer Heiko Butscher sah nur wenige Pluspunkte.

Rechtsverteidiger überzeugt nicht

„Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, waren zu passiv und zu weit hinten drin. Trotzdem hatten wir einige Balleroberungen und sind dadurch zu Torchancen gekommen, aber da machen wir dann zu wenig daraus“, so der 39-Jährige nach dem Spiel gegenüber den Medien.

Da auf den letzten Metern am gestrigen Transferschlusstag noch die Verpflichtung von Robert Zulj scheiterte, kann zumindest nicht neues Personal etwas an den Schwierigkeiten in der Spielgestaltung ändern. Allerdings ist mit Manuel Wintzheimer fortan ein weitere Stürmer vorhanden, der Silvère Ganvoula die alleinige Last des Toreschießens abnimmt.

Ein anderer Neuzugang, der eigentlich die Problemzone hinten rechts ausmerzen sollte, blieb den Beweis seiner Zweitligatauglichkeit dagegen vorerst schuldig. Der Costa-Ricaner Cristian Gamboa durfte gleich von Beginn an, konnte jedoch nicht überzeugen, sah beim 0:1 nicht gut aus. 

So bleibt diese Postion weiter eine Baustelle, denn Stefano Celozzi wurde nach wie vor nicht in den Kader berufen. Jordi Osei-Tutu, eigentlich als Rechtsverteidiger geholt, entpuppt sich eher als Offensivspieler und lief gegen Stuttgart in angreifender Rolle auf.

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