Arminia Bielefeld: Mak macht den Weg frei für Neuzugänge

Pole kehrt nach Gdansk zurück - Kommt Borys Tashchy?

Michal Mak

Michal Mak (l.) konnte in Bielefeld nie Fuß fassen © Imago

In den vergangenen Wochen haben die Verantwortlichen von Arminia Bielefeld kein Geheimnis daraus gemacht, dass die wirtschaftliche Situation auf dem Transfermarkt keine großen Sprünge zulässt, auch wenn aus sportlicher Sicht und insbesondere in den Augen von Trainer Jürgen Kramny Verstärkungen für die Rückrunde dringend nötig wären.

Als Voraussetzung für neue Spieler nannten die Geschäftsführer Gerrit Meinke und Samir Arabi stets Abgänge von Akteuren aus dem zweiten Glied. Und in dieser Hinsicht wurde nun ein erster Schritt getan. Denn der Ende August kurz vor Transferschluss inklusive Kaufoption vom polnischen Erstligisten Lechia Gdansk ausgeliehene Michal Mak hat Bielefeld vorzeitig verlassen. Der 25 Jahre alte Flügelspieler, der nur zu einem Einsatz über 42 Minuten kam, löste seinen noch bis Saisonende datierten Vertrag auf und kehrt nach Gdansk zurück.

Mehrere Neue nicht ausgeschlossen

Wie Finanz-Geschäftsführer Meinke gegenüber der Neuen Westfälischen erklärte, sei damit der „erste Schritt getan“, um selbst Spieler verpflichten zu können. Auch mehrere Neuzugänge wollte Meinke nicht ausschließen und deutete zugleich an, dass bald etwas passieren wird: „So früh wie nur eben möglich wollen wir den neuen Spieler verpflichten, damit er die komplette Vorbereitung mitmachen kann.“

So früh wie möglich wollen wir den neuen Spieler verpflichten. (Gerrit Meinke)

Ein heißer Kandidat ist wohl Borys Tashchy vom VfB Stuttgart, den Trainer Kramny aus der gemeinsamen Zeit bei den Schwaben kennt. Der 23 Jahre alte Ukrainer ist allerdings eher ein Stürmer als der vom Trainer gewünschte Mann für das zentrale Mittelfeld, mit dem die Gespräche offenbar auch schon weit gediehen sind. Es scheint also in der Tat gut möglich, dass die Arminia in Bälde gleich zwei neue Spieler präsentieren kann.