FC Ingolstadt: Alles offen in der Trainerfrage

Weiterhin keine klaren Aussagen

Stefan Leitl

Offen, ob er zur Dauerlösung wird: Ingolstadts Interimstrainer Stefan Leitl © Imago / foto2press

Nach dem 1:0-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth bedeutete die 1:2-Heimniederlage am Samstag gegen Erzgebirge Aue den nächsten herben Dämpfer für den FC Ingolstadt, der mit der Zwischenbilanz von nur drei Punkten nach fünf Spieltagen natürlich nicht ansatzweise zufrieden sein kann.

Es ist zwar nur Spekulation, doch mit einem Sieg gegen Aue wäre den Verantwortlichen in der Audi-Stadt die Entscheidung für eine Beförderung von Interimscoach Stefan Leitl zum Cheftrainer wohl recht leicht gefallen. Von der Arbeit des bisherigen U23-Trainers sind die Verantwortlichen um Geschäftsführer Harald Gärtner und Sportdirektor Angelo Vier zwar überzeugt, doch eine Fehlentscheidung in der Trainerfrage kann man sich aktuell nicht erlauben.

Lösung vor der englischen Woche?

Sicher nicht abzusprechen war dem FC Ingolstadt auch gegen Aue der Willen, doch am Ende reichte es auch im dritten Heimspiel der Saison nicht zu Zählbarem. Letztlich werden alle Aspekte in die von Vier gegenüber dem „Kicker“ (Ausgabe 74/2017 vom 11.09.2017) angekündigte Analyse einfließen: „Wir werden die Sachen jetzt aufarbeiten und dann machen wir uns darüber Gedanken.“

Ein eindeutiges Bekenntnis klingt sicherlich anders und es ist nicht auszuschließen, dass parallel zur Variante mit Leitl auch andere Optionen abgeklopft werden, wenngleich bisher keine konkreten Namen gehandelt werden.

Man darf zugleich aber davon ausgehen, dass eine Entscheidung in den nächsten Tagen fallen wird. Denn mit einer unklaren Trainersituation in die schwierige englische Woche mit Spielen beim FC St. Pauli, gegen den MSV Duisburg und beim VfL Bochum zu gehen, wäre sicherlich auch nicht optimal.

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