FC Ingolstadt: Almog Cohen setzt ein Zeichen

Bleiben neben dem Israeli auch weitere Leistungsträger?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 31.05.17 | 15:01
Maik Walpurgis, Trainer beim FCI

Maik Walpurgis darf auch in Zukunft auf Almog Cohen bauen. ©Imago/Sportfoto Rudel

Mit Mathew Leckie (Hertha BSC), Pascal Groß (Brighton & Hove Albion) und Roger (Atlético Mineiro) verliert der FC Ingolstadt nach dem Abstieg aus der Bundesliga drei Leistungsträger. Der Aderlass könnte aber noch weitaus größer ausfallen, sollen doch auch mehrere andere Spieler mit einem Wechsel liebäugeln.

Vor allem die beiden Außenverteidiger Markus Suttner und Florent Hadergjonaj, Innenverteidiger Marcel Tisserand und Angreifer Dario Lezcano beschäftigen sich mit einem Abschied aus Ingolstadt. Und auch die beiden Torhüter Martin Hansen und Örjan Nyland sollen über ihre Zukunft nachdenken.

Neuer Vertrag bis 2021

Der FCI würde alle Akteure, deren Gehälter nach dem Abstieg automatisch angepasst werden, gerne über diese Saison hinaus halten. Bei konkreten Angeboten, dürfte es aber nicht ganz einfach werden, Spieler gegen ihren ausdrücklichen Wunsch hin zu halten.

„ Ich bleibe in Ingolstadt! Es sind nur noch Kleinigkeiten zu klären. ”
Almog Cohen

Ein positives Zeichen setzt nun aber Almog Cohen, der sich als zweiter Führungsspieler nach Marvin Matip klar zu den Schanzern bekannt hat. Gegenüber Bild kündigte der israelische Mittelfeldspieler, der in der abgelaufenen Saison in 31 Einsätzen sieben Tore erzielt hat, seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag an: „Ich bleibe in Ingolstadt! Es sind nur noch Kleinigkeiten zu klären.“

Der 28-Jährige, der unter anderem mit Eintracht Frankfurt und dem Hamburger SV in Verbindung gebracht wurde, soll sogar bis 2021 unterschreiben. Mit Cohens Verbleib dürfte man in Ingolstadt sicher auch die Hoffnung auf eine Signalwirkung auf andere wankelmütige Profis verbinden, die sich ebenfalls möglichst bald zum FCI bekennen sollen.

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