FC Ingolstadt: Bitterer und unnötiger Rückschlag

Schanzer zurück am Tabellenende

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 02.02.19 | 16:30
Jens Keller hadert mit seiner Mannschaft

Auch im dritten Heimspiel sieglos: Jens Keller © Imago/DeFodi

Der FC Ingolstadt hat es nicht geschafft, den mit dem 1:0-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth perfekten Start ins neue Jahr zu bestätigen. Zwar präsentierten sich die Schanzer gegen den 1. FC Magdeburg über weite Strecken durchaus ansprechend, ließen aber die nötige Effektivität vermissen und unterlagen dem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf mit 0:1.

Weil im Parallelspiel der MSV Duisburg den SV Darmstadt 98 besiegte, ist der FC Ingolstadt nun zurück auf Platz 18 und befindet sich damit unverändert in einer höchst angespannten Situation.

„ Wir haben die letzte Entschlossenheit vor dem Tor vermissen lassen. ”
Jens Keller

Trainer Jens Keller, dessen Bilanz mit fünf Punkten aus fünf Spielen auch Luft nach oben aufweist, tat sich mit der Analyse auf der Pressekonferenez nach dem Spiel folglich nicht ganz leicht: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, zahlreiche Möglichkeiten gehabt, aber die letzte Entschlossenheit vor dem Tor vermissen lassen.“

In Aue personell unverändert?

Dem Schanzer-Coach, der insgesamt nur „fünf bis sieben schlechte Minuten sah“, fiel es nachvollziehbarerweise „schwer zu verstehen“, wie seine Mannschaft das Spiel verloren hat. Zugleich aber richtete Keller auch schon den Blick auf die nächste Aufgabe. „Jetzt müssen wir in Aue punkten“, wo der erfahrene Fußball-Lehrer auf die gegen Magdeburg nicht vorhandene „Geilheit, das Tor unbedingt machen zu wollen“ hofft.

Personelle Wechsel sind dann eher nicht zu erwarten. Keller begründete seine späten Wechsel damit, dass „wir gut im Spiel waren und ich keinen Grund gesehen habe, etwas zu verändern.“ Nicht unwahrscheinlich, dass am Sonntag bei Erzgebirge Aue zum dritten Mal in Folge das gleiche Team das Vertrauen erhält.