FC Ingolstadt: Bleibt ein starker Kern zusammen?

HSV und Frankfurt offenbar an Almog Cohen interessiert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 16.10.18 | 09:15
Thomas Linke, FC Ingolstadt

Thomas Linke bastelt derzeit am zukünftigen Kader. ©Imago/Stefan Bösl

Wirklich verdaut hat man den Abstieg aus der Bundesliga beim FC Ingolstadt noch nicht, aber dennoch richtet sich in der Audi-Stadt der Blick schon auf die neue Saison. Dann soll der Lizenzspieler-Etat auf zehn bis zwölf Millionen Euro halbiert werden, allerdings ein Kern an gestandenen und leistungsstarken Profis gehalten werden.

„ Wir wollen den Umbruch so gering wie möglich halten. ”
Harald Gärtner

Möglich macht dies die Vertragsgestaltung, da alle Arbeitspapiere auch für die 2. Bundesliga Gültigkeit besitzen und das zu reduzierten Bezügen. Nichtsdestotrotz ist offen, wie der Kader zum Start in die neue Saison aussehen wird. „Wir wollen den Umbruch so gering wie möglich halten“, verriet Geschäftsführer Harald Gärtner in einer Presserunde zwar das klare Ziel, weiß aber noch nicht, ob dieses auch erreicht wird.

Sextett weckt Begehrlichkeiten

Denn Spieler wie Pascal Groß, Dario Lezcano, Markus Suttner, Mathew Leckie, Marcel Tisserand oder Almog Cohen haben mit ihren Leistungen auch andernorts Begehrlichkeiten geweckt. Sollten konkrete und zugleich lukrative Angebote ins Haus flattern, würde man in Ingolstadt einen wechselwilligen Spieler wohl nicht um jeden Preis halten. Etwaige Einnahmen könnten indes in neues Personal investiert werden.

Möglicherweise auch eine Ablöse für Almog Cohen, der vom israelischen Portal Walla Sports sowohl mit dem Hamburger SV und Eintracht Frankfurt als auch mit Hapoel Beer Sheva, dem Meister Israels, der zumindest Chancen auf die Champions League hat, in Verbindung gebracht wird.

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