FC Ingolstadt: Der Blick geht nach oben

Rostocks Oliver Hüsing im Fokus?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 04.04.19 | 13:09
Alfredo Morales

Von der eigenen Stärke überzeugt: Alfredo Morales © Imago / mis

Nach einem verkorksten Saisonstart mit nur sieben Punkten aus den ersten acht Spielen zeigt der Trend des FC Ingolstadt vor der heutigen Partie bei Arminia Bielefeld deutlich nach oben. Auf erneut sieben Zähler allerdings aus nur drei Begegnungen ließen die Schanzer am Dienstag bei der SpVgg Greuther Fürth (3:1) den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals folgen und wollen nun natürlich erneut nachlegen.

Und es gibt nicht wenige Experten, die den Schanzern eine längeranhaltende Serie zutrauen, mit der der schwache Start wettgemacht werden kann. Friedhelm Funkel, Trainer von Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf, ließ im Sportschau-Club durchblicken, Ingolstadt noch als Verfolger auf der Rechnung zu haben, auch wenn aktuell stattliche 14 Punkte zwischen beiden Vereinen liegen.

Ingolstädter Scouts in Rostock

Ingolstadts Mittelfeldspieler Alfredo Morales zeigt sich im Donaukurier angesprochen auf die Aussagen Funkels durchaus selbstbewusst: „Da hat Herr Funkel schon recht. Wir sind eine Mannschaft, die eine solche Serie starten kann. Wenn wir 90 Minuten über Kampf, Aggressivität und unser Pressing ins Spiel kommen, dann wird zwangsläufig unsere Qualität rauskommen. Wenn das passiert, werden wir wenige Spiele verlieren.“

Unverkennbar ist auf jeden Fall, dass sich die Mannschaft in den letzten Wochen gefunden hat. Auch, weil Hauke Wahl als zweiter Innenverteidiger neben Marvin Matip eine gute Rolle spielt. Nichtsdestotrotz und obwohl mit Romain Bregerie noch ein erfahrener Mann in der zweiten Reihe auf seine Chance lauert, hält man in Ingolstadt aber die Augen auch auf dieser Position weiter offen.

So berichtet der „Kicker“ (Ausgabe 87/2017 vom 26.10.2017), dass Ingolstadt genau wie auch Holstein Kiel, der 1. FC Nürnberg und der Hamburger SV zuletzt Scouts zu Spielen des FC Hansa Rostock geschickt haben soll – wohl in erster Linie, um mit Innenverteidiger Oliver Hüsing einen der herausragenden Akteure der laufenden Drittliga-Saison unter die Lupe zu nehmen.

Der 24-Jährige besitzt allerdings noch einen Vertrag bis 2019 und für den FC Hansa ist es kein Thema, Hüsing vorzeitig abzugeben.

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