FC Ingolstadt: Jens Keller fordert Ergebnisse

Coach spricht von "acht Endspielen"

Jens Keller

Nach der vierten Niederlage in Folge weiter Schlusslicht: Jens Keller © Imago / DeFodi

Der FC Ingolstadt hat das nächste gebrauchte Wochenende hinter sich. Während die Konkurrenten SV Sandhausen (4:0 gegen den FC St. Pauli) und 1. FC Magdeburg (1:1 bei Dynamo Dresden) punkten konnten, kassierten die Schanzer beim SC Paderborn (1:3) ihre vierte Niederlage in Folge und bleiben damit Tabellenschlusslicht mit nun bereits jeweils vier Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz und ans rettende Ufer.

Wie schon bei den knappen Niederlagen in den Wochen zuvor beim FC St. Pauli (0:1), gegen den 1. FC Köln (1:2) und beim 1. FC Union Berlin (0:2) war Ingolstadt in Paderborn lange Zeit mindestens gleichwertig, ehe es mit drei Gegentoren ab der 75. Minute zu einem kompletten Einbruch kam.

Trainer Jens Keller machte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel aber deutlich, dass eine über weite Strecken ansprechende Leistung letztlich wertlos ist: „Ich will nicht wieder von sechzig starken Minuten reden wie in so vielen Wochen zuvor. Wir haben nach der Führung Angst gehabt, etwas zu verlieren, daraus resultieren gravierende Fehler. Das ist ärgerlich und schwerwiegend, da sich die Situation durch die Resultate der Konkurrenz verschärft.“

Wir schießen vorne keine Tore und kriegen hinten zu viele rein. (Philipp Tschauner)

Ähnlich äußerte sich auch Torhüter Philipp Tschauner im „Kicker“ (Ausgabe 24/2019 vom 18.03.2019), der auch kein Lob für einen ordentlichen Auftritt mehr hören will: „Wir müssen aufhören zu sagen, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Wir schießen vorne keine Tore und kriegen hinten zu viele rein.“

Zwei Duelle gegen direkte Konkurrenten warten

Nach der Länderspielpause benötigen die Schanzer nun zwingend auch Ergebnisse, um im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben. Coach Keller spricht bereits von „acht Endspielen“, wobei die nächsten beiden Begegnungen dieses Etikett in der Tat verdienen. Denn gegen den SV Sandhausen und beim MSV Duisburg trifft Ingolstadt auf zwei direkte Konkurrenten, gegen die eigentlich gewonnen werden muss.

Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Sandhausen wären die Schanzer zumindest bis auf einen Punkt am Relegationsplatz dran. Allerdings reisen die Kurpfälzer mit zwei Siegen im Rücken an und werden entsprechend selbstbewusst auftreten. Nichtsdestotrotz müssen drei Punkte her, denn das übrige Restprogramm Ingolstadts ist unter anderem mit Auswärtsspielen in Bielefeld, beim HSV und in Heidenheim nicht ohne.

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