FC Ingolstadt: Marcel Tisserand zum VfL Wolfsburg

Transfermodell noch offen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 22.08.17 | 13:16
Marcel Tisserand

Wohl künftig für den VfL Wolfsburg aktiv: Marcel Tisserand © Imago / Stefan Bösl

Update (10 Uhr)
Wie die Schanzer nun bekannt gaben, ist die Leihe zu den „Wölfen“ beschlossene Sache. „Der VfL Wolfsburg erfüllt die von uns gestellten Forderungen bedingungslos. Wir wünschen Marcel viel Erfolg bei seinem neuen Verein“, wird FCI-Geschäftsführer Harald Gärtner zitiert.

Nach dem kapitalen Fehlstart mit null Punkten aus den ersten drei Spielen richtet sich der Fokus beim FC Ingolstadt auf das Kellerduell bei der ebenfalls noch punktlosen SpVgg Greuther Fürth am Freitagabend. Eine weitere Niederlage im Frankenland würde die Krisenstimmung weiter verschärfen und den Stuhl von Trainer Maik Walpurgis wohl arg ins Wackeln bringen.

Möglich, dass bis Freitag zumindest ein Unruhefaktor weniger vorhanden ist, denn der genau wie Florent Hadergjonaj wechselwillige und mangels Bekenntnis zu den Schanzern vorerst bis Ende August freigestellte Marcel Tisserand steht offenbar kurz vor dem Absprung.

Verkauf oder Ausleihe?

Wie der Donaukurier berichtet, steht Tisserands Wechsel zum VfL Wolfsburg, der Ersatz für die beiden verletzten Innenverteidiger John Anthony Brooks und Jeffrey Bruma sucht, unmittelbar bevor. Demnach sollen die Niedersachsen auch dazu bereit sein, die von Ingolstadt aufgerufene Ablöse in Höhe von sieben Millionen Euro zu bezahlen.

Auch der Kicker berichtet vom bevorstehenden Wechsel, allerdings nur von einer Ausleihe bis zum Ende der Saison. Letztere Variante würde für Wolfsburg durchaus Sinn ergeben, da neben Brooks und Bruma mit Felix Uduokhai und Robin Knoche zwei weitere, junge Innenverteidiger unter Vertrag stehen und ein fünfter zentraler Abwehrspieler ohne Teilnahme am internationalen Wettbewerb eigentlich nicht nötig ist, sofern alle fit sind.

Welches Modell es auch immer wird, so scheint aber klar, dass Tisserands Tage in Ingolstadt gezählt sind. Dass der 24 Jahre alte Kongolese noch einmal für den FCI auflaufen wird, ist ebenso unwahrscheinlich wie im Fall Hadergjonaj.

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