FC Ingolstadt: Neuer Sportdirektor wohl erst nach der Saison

Dietmar Beiersdorfer, Marc Arnold und Alexander Friedl als Kandidaten

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 01.05.19 | 07:52
Thomas Linke

Thomas Linke hilft nur bis zum Ende der Saison aus. © imago images / Stefan Bösl

Trotz des Zwischenspurts mit zehn Punkten aus den vier Spielen seit dem Trainerwechsel von Jens Keller zu Tomas Oral befindet sich der FC Ingolstadt vor den letzten drei Spieltagen weiterhin in der Rolle des Jägers. Zwar haben die Schanzer den Rückstand auf den Relegationsplatz auf einen Punkt verkürzt und liegen auch nur noch fünf Zähler hinter dem rettenden Ufer, doch ob es am Ende reicht, lässt sich nicht seriös prognostizieren.

Auch deshalb ist es den Verantwortlichen im Moment nur bedingt möglich, die Planungen für die Zukunft voranzutreiben. So traf laut einem Bericht des Donaukurier der Aufsichtsrat am gestrigen Dienstag die Entscheidung, sich noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt auf einen neuen Sportdirektor festzulegen.

„ Viel hängt davon ab, in welcher Liga wir in der neuen Saison spielen ”
Peter Jackwerth

„Zum einen sind die Kandidaten sehr unterschiedlich, zum anderen hängt viel davon ab, in welcher Liga wir in der neuen Saison spielen“, deutete Klubboss Peter Jackwerth zumindest an, für die 2. Bundesliga und die 3. Liga unterschiedliche Lösungen anzustreben.

Einige Namen in der Verlosung

Wer die Nachfolge von Thomas Linke antritt, ist damit weiter offen. Sicher ist nur, dass Linke nicht zur Dauerlösung wird. Der ehemalige Sportdirektor hatte sich Anfang April nur zur temporären Übernahme der anfallenden Aufgaben bis zum Ende der Saison bereit erklärt, will seine Tätigkeit aber nicht darüber hinaus fortsetzen.

Namen von potentiellen Kandidaten machen unterdessen einige die Runde. Unter anderem gelten die derzeit arbeitslosen Dietmar Beiersdorfer und Marc Arnold, die jeweils lange Erfahrung im deutschen Fußball besitzen, als Optionen. Aber auch Alexander Friedl, der zuletzt vor zwei Jahren für den Linzer ASK tätig war, wird vom „Donaukurier“ genannt. Ebenso Andreas Bornemann, der allerdings auch beim FC St. Pauli heiß gehandelt wird.

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