FC Ingolstadt: Stefan Kutschke bleibt zuversichtlich

Angreifer wartet auf den ersten Ligatreffer

Stefan Kutschke

Wartet noch auf den ersten Ligatreffer im neuen Trikot: Stefan Kutschke © Imago / Stefan Boesl

Den Saisonstart haben sich Stefan Kutschke und der FC Ingolstadt sicherlich ganz anders vorgestellt. Während die als Aufstiegskandidat in die Saison gegangenen Schanzer nach fünf Runden mit lediglich drei Punkten auf Rang 15 stehen, wartet der Neuzugang von Dynamo Dresden noch auf sein erstes Ligator und musste zuletzt beim 1:2 gegen Erzgebirge Aue nicht zum ersten Mal zunächst auf die Bank.

„Natürlich ärgert man sich. Aber ich habe dem Coach sofort gesagt, dass auf mich Verlass ist, dass ich mich trotzdem reinhaue“, machte Kutschke gegenüber dem Donaukurier aber klar, sich auch als Joker voll in den Dienst der Mannschaft zu stellen.

Zufrieden sein kann der 28-Jährige, der mit der Empfehlung von 16 Saisontoren für Dresden nach Ingolstadt gekommen ist, mit seinen ersten Wochen an neuer Wirkungsstätte aber natürlich nicht. Kutschke erinnert sich indes auch an das Vorjahr, in dem er an den ersten acht Spieltagen auch torlos geblieben war, allerdings im DFB-Pokal gegen RB Leipzig mit einem Doppelpack für Aufsehen gesorgt hatte.

Pokaltreffer als gutes Omen?

Dass Kutschke auch für Ingolstadt beim 2:1-Erfolg im Pokal beim TSV 1860 München erfolgreich war, kann man somit zumindest als gutes Omen sehen. Am Samstag im Spiel beim FC St. Pauli, dem innerhalb von acht Tagen dann zwei weitere nicht einfache Aufgaben gegen den MSV Duisburg und beim VfL Bochum folgen, ist allerdings offen, ob der Angreifer wieder von Beginn an ran darf.

Die Englische Woche wird zeigen, wohin der Weg führt. (Stefan Kutschke)

Unabhängig von seiner persönlichen Situation sieht Kutschke in den nächsten drei Partien eine enorme Bedeutung für die Saison der Schanzer: „Die Englische Woche wird zeigen, welcher Charakter in der Mannschaft steckt und wohin der Weg führt.“

Wohl auch in Sachen Trainer. Denn nachdem bislang in dieser Woche in dieser Hinsicht nichts passiert ist, kann man davon ausgehen, dass Interimscoach Stefan Leitl weiter auf der Bank sitzen wird. Mit guten Ergebnissen hätte der bisherige U23-Coach wohl weiter gute Chancen auf eine Beförderung zum Cheftrainer.

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